Ein Feldherr muss im Korea des 9. Jahrhunderts den Kampf mit seiner von einem Dämonen besessenen Geliebten aufnehmen, um den Verfall des Königreichs zu verhindern. The Legend of the Evil Lake erweist sich als unausgegorener Genremix aus Fantasy-, Martial Arts-, Melodram- und Historienfilmelementen, der kaum mehr als triviale Unterhaltung bietet. Filmkritik
Mit Young Adam, ausgezeichnet als Best New British Feature beim Edinburgh International Film Festival 2003, liefert Regisseur David Mackenzie eine gelungene Literaturverfilmung des gleichnamigen Kultromans von Alexander Trocchi. Filmkritik
Der junge Bobby verliert im Kindesalter seine gesamte Familie und versucht diese, in der Jugend, wie im Erwachsenenstadium, auf unkonventionelle Weise zu ersetzen. Unausgewogene Literaturverfilmung nach Michael Cunninghams gleichnamigen Roman, die ihre inszenatorischen, wie dramaturgischen Schwächen auch durch das hervorragende Schauspielensemble um Colin Farrell nicht verdecken kann. Filmkritik
Für einen Weihnachtsfilm hat sich das oscarprämierte Erfolgsduo Tom Hanks / Robert Zemeckis wieder zusammengetan. Ihr Polarexpress ist die computeranimierte Verfilmung eines Kinderbuchs mit herzerwärmender Handlung und spektakulären, visuellen Attraktionen. Filmkritik
Michael Trabitzschs Dokumentarfilm versucht, den letzten Tag im Leben des chilenischen Staatspräsidenten Salvador Allende zu rekonstruieren. Vor allem durch Gespräche mit den engsten Mitarbeitern Allendes, aber auch eingestreutem Dokumentarmaterial, entsteht neben einem Bericht über den von General Augusto Pinochet angeführten Militärputsch vor allem ein persönliches Bild Allendes. Filmkritik
Nicolas Cage spielt den Forscher Benjamin Franklin Gates. Seit acht Generationen suchen die Männer seiner Familie nach einem Schatz. Natürlich ist dies nicht irgendein Schatz, sondern der Schatz der Schätze, wie die Figuren auch ständig wiederholen. Es ist der National Treasure, oder eben Das Vermächtnis der Tempelritter. Dabei ist die Geschichte seiner Vorväter der alleinige Ansporn für den eindimensionalen Charakter. Filmkritik
Bridget Jones hat eigentlich ihr Glück – also den richtigen Mann fürs Leben – gefunden; aber mit genügend Selbstzweifeln kann man natürlich auch dieses Glück ins Wanken bringen. Was in Romanform noch leidlich unterhaltsam war, wird auf der Leinwand zu einem weitgehend vorhersehbaren Rührstück mit gelegentlichen Slapstickeinlagen. Es ist dringend davon abzuraten, dieser „romantischen Komödie“ einen Abend zu opfern. Filmkritik
Die Bewohner eines gottverlassenen Inseldörfchens in Kanadas Norden buhlen mit allen Mitteln um einen Arzt, an dessen Praxiseröffnung die Zukunft der Gemeinde hängt. Witzige, manchmal etwas platte Komödie, die in Quebec der absolute Publikumsrenner war. Filmkritik
Ole Bornedal erzählt in seiner Verfilmung der literarischen Dina-Trilogie der norwegischen Autorin Herbjoerg Wassmo die Geschichte eines traumatisierten Mädchens, das ihr gesamtes Leben über Verluste definiert. Die pittoresken Bilder Norwegens im vorvergangenen Jahrhundert entschädigen dabei nicht für eine völlig dysfunktionale Narration. Filmkritik
Nach seinem Debüt, dem psychologischen Drama Das weiße Rauschen (2001), überrascht Hans Weingartner jetzt mit einer politischen Komödie: Eine Gruppe junger Idealisten von heute entführt einen alten Idealisten von gestern – die Liebe spielt dabei aber die größte Rolle. Ein sehenswerter Film, der vor allem durch die schauspielerischen Leistungen überzeugt. Filmkritik