Neu auf critic.de

Sophie Scholl - Die letzten Tage – Kritik

Auf der Berlinale mit zwei Silbernen Bären ausgezeichnet kommt nun, zwei Tage vor dem zweiundsechzigsten Jahrestag von Sophie Scholls Hinrichtung, dieses bedrückende und emotional eindringliche Plädoyer für Zivilcourage in die Kinos, in dem die studentische Widerstandskämpferin zur modernen Heldin stilisiert wird. Filmkritik 

Hans im Glück - 3 Versuche, das Rauchen loszuwerden – Kritik

Der Schweizer Peter Liechti hat in seinem Film Hans im Glück drei Fußmärsche von Zürich nach St. Gallen dokumentiert, die er unternahm, um seine Nikotinsucht zu bekämpfen. Diese Pilgermärsche sind nicht nur Dokumentation einer Auseinandersetzung mit dem Rauchen, sondern auch eine eindrucksvolle Collage vom Leben an sich und im Besonderen in der Schweiz. Filmkritik 

Hitch - Der Date Doktor – Kritik

Will Smith darf als New Yorker Date Doktor durchschnittlichen Männern zu den Frauen ihrer Träume verhelfen, nur er selber glaubt nicht mehr an die Liebe – bis er die Klatschkolumnistin Sara Melas kennen lernt. Andy Tennant, abonniert auf romantische Komödien, hat Hitch ironiefrei, aber durchaus unterhaltsam inszeniert. Filmkritik 

Constantine – Kritik

Wer Engel und Dämonen sieht, hat keinen leichten Arbeitstag: John Constantine (Keanu Reeves) sorgt dafür, dass Halbwesen aus der Hölle schnell wieder dorthin zurückkehren. Nachdem er dem Hilfegesuch einer Polizistin nachgegeben hat, muss er feststellen, dass das Gleichgewicht zwischen Himmel und Erde gestört ist. Ein spannender Actionfilm, der Film-Noir- mit Comic-Ästhetik verbindet und mit gelungenen Special Effects unterhält. Filmkritik 

Das Haus aus Sand und Nebel – Kritik

Jennifer Connelly und Ben Kingsley brillieren als ungleiche und sich doch ähnliche Besitzer des gleichen Hauses. Ihre Tragödie erzählt der existenzialistische Film in ausgewogen komponierten Bildern und sparsamen Dialogen. Bereits mehrfach ausgezeichnet (u.a. drei Oscar-Nominierungen) stellt sich mit diesem Debüt ein erstaunlicher neuer Regisseur vor: Vadim Perelman. Filmkritik 

Beyond the Sea – Kritik

Nach dem wenig bekannten Albino Alligator (1996) führt der Schauspieler Kevin Spacey in Beyond the Sea bereits zum zweiten Mal Regie. Dem nicht genug, übernahm der zweifache Oscarpreisträger gleich noch die Hauptrolle und war Produzent des Films. Bei dieser großen Herausforderung scheint Spacey, der ein Porträt des Sängers Bobby Darin abliefert, jedoch überfordert gewesen zu sein. Filmkritik 

Kontroll – Kritik

Der in Cannes mit dem Jugendpreis ausgezeichnete Erstling von Nimród Antal beschreibt die Sisyphusarbeit Budapester Kontrolleure. Eine spannende und zugleich unterhaltsame Momentaufnahme im gekonnt inszenierten Dunkel der U-Bahn. Filmkritik 

Following – Kritik

Christopher Nolans (Memento) Filmdebüt aus dem Jahr 1998 dreht sich um einen erfolglosen jungen Schriftsteller, der aus Neugierde fremden Menschen auf der Straße folgt. Als ihn eines seiner Opfer bemerkt, gerät sein Leben zunehmend aus dem Gleichgewicht. Spannender und trotz seines niedrigen Budgets technisch beeindruckender Thriller. Filmkritik 

Nichts als die Wahrheit 2004 – Visionen 2005

Nun befinden wir uns bereits im Februar und somit praktisch schon mitten in 2005, die Golden Globes sind bereits verliehen, die Oscarnominierungen sind ausgerufen und die Berlinale steht vor der Tür. Mit 2046 und House of Flying Daggers (Shi mian mai fu) haben bereits zwei asiatische Filme für frühe Glanzlichter in diesem Kinojahr gesorgt. Rückblickend begann auch 2004 äußerst positiv... Special