Neu auf critic.de

Infam

Mit Infam (The Children´s Hour, 1961) nahm sich William Wyler bereits zum zweiten Mal des Theaterstücks von Lillian Hellman an, in der Überzeugung, seine Erstverfilmung aus dem Jahre 1936 sei diesem alles andere als gerecht geworden. TV-Empfehlung 

Out of Time

Nach Teufel in Blau (Devil in a Blue Dress, 1995) taten sich Carl Franklin und Denzel Washington 2003 erneut zusammen für den in Florida Keys angesiedelten Polizeithriller Out of Time. TV-Empfehlung 

Filmfest Oldenburg 2007

Und da sage noch einer, dem deutschen Film ginge es nicht gut. Drei Preise für Langfilme hatte das 14. Filmfest Oldenburg zu vergeben, und alle drei wurden an deutschsprachige Produktionen verliehen. Mit dem German Independence Award, einem Publikumspreis, bei dem bisher immer internationale Produktionen das Rennen machten, wurde Underdogs von Jan Hinrik Drevs ausgezeichnet. Der Film über Gefängnisinsassen in einem ungewöhnlichen Resozialisierungsprogramm feierte seine Premiere passenderweise in der JVA Oldenburg, einer der Spielstätten des Festivals. Der German Independence Award - Bester deutscher Film, verliehen von einer fünfköpfigen Jury unter Vorsitz von Stacy Keach, ging an Heile Welt, eine deutsch-österreichische Produktion von Jakob M. Erwa. Das Langfilm-Debüt des 1981 geborenen Österreichers erzählt mehrere ineinander verschachtelte Geschichten rund um kriminelle Jugendliche und ihre Eltern - überdeutlich von Alejandro González Iñárritu inspiriert, was sich nicht nur in der Bedeutung zeigt, die ein Autounfall für die Handlung spielt. Dritter deutscher Gewinner ist Für den unbekannten Hund der Brüder Ben und Dominik Reding, die den Otto-Sprenger-Preis erhielten. Den Kurzfilmwettbewerb entschied der spanische Animationsfilm Atención al Cliente von Marcus Valin und David Alonso für sich. Special 

Naked Lunch

Neu auf MUBI: David Cronenberg adaptiert William S. Burroughs’ erstes non-lineares Werk aus dem Jahre 1959 frei und ergänzt es mit semi-biographischen Einschüben. TV-Empfehlung 

Mississippi Burning – Die Wurzel des Hasses

Als FBI-Agenten mit entgegengesetzten Jobauffassungen untersuchen Gene Hackman und Willem Dafoe in Mississippi Burning - Die Wurzel des Hasses (Mississippi Burning, 1988) den Mord an drei Bürgerrechtlern. Ihre Ermittlungen führen sie geradewegs zum Ku-Klux-Klan und dem Widerstand von dessen devoten Anhängern. TV-Empfehlung 

Ein fliehendes Pferd – Kritik

Die Neuverfilmung von Martin Walsers berühmter Novelle über die Midlife Crisis bringt ein sehr überzeugendes Schauspielerensemble zusammen. Das Unterfangen, aus dem Text eine Komödie zu machen, gelingt aber nur halb. Filmkritik 

Zimmer 1408 – Kritik

Braucht das Kino einen weiteren Film über ein Hotelzimmer, in dem es nicht mit rechten Dingen zugeht? Mikael Håfströms Verfilmung einer Kurzgeschichte von Stephen King ist sicherlich kein innovativer, aber dennoch ein erstaunlich effektiver Gruselthriller der alten Schule. Filmkritik 

Ocean’s Eleven

Soderberghs Heist Movie stellt weniger ein Remake des Rat-Pack-Vehikels Frankie und seine Spießgesellen (Ocean’s Eleven, 1960) dar als ein Aufgreifen von dessen Erfolgsrezept. TV-Empfehlung