Neu auf critic.de

Jason Bourne – Kritik

Gefährlicher als Edward Snowden und noch immer in der Identitätskrise: Jason Bourne scheucht zum vierten Mal die CIA auf. Und Regisseur Paul Greengrass entfaltet ein Bewegungsspiel, dessen Spannung sich ganz entspannt erwarten lässt. Filmkritik 

Unmittelbar unspektakulär – Locarno 2016 (II)

Große Namen seien im Wettbewerb von Locarno in diesem Jahr Mangelware, heißt es von Kollegen. Dabei haben sie einfach den falschen Begriff von großen Namen. Über die neuen Filme von João Pedro Rodrigues, Axelle Ropert und Matías Piñeiro. Special 

Fieber – Kritik

Der Vater der Regisseurin Elfi Mikesch war Fremdenlegionär. In einer introvertierten Collage erzählt sie von der Familie unter seiner Ägide und zieht eine denkwürdige Verbindung zwischen österreichischer Geschichte und den französischen Kolonialkriegen. Filmkritik 

Mörderland - La Isla Mínima – Kritik

Kurz nach dem Zusammenbruch des Franco-Regimes verschwinden in der andalusischen Provinz mehrere Mädchen. Alberto Rodríguez’ Thriller betrachtet seinen Mikrokosmos erst von oben – und wagt sich dann tief ins Innere. Filmkritik 

The Terence Davies Trilogy – Kritik

Als eine Abfolge von Demütigungen erscheint das Leben des Protagonisten in der Debüt-Trilogie von Terence Davies. Der Brite erzählt dabei nicht irgendeinen Leidensweg, sondern seinen eigenen – für den er gleich die denkbar finsterste Zukunft ausmalt. Filmkritik 

Setsuko Hara: Die ewige Jungfrau

Ende 2015 starb mit Setsuko Hara die im Westen vermutlich bekannteste Schauspielerin Japans. In den Filmen von Yasujirô Ozu rebellierte sie sanft gegen gesellschaftliche Konventionen, ihr zurückgezogenes Privatleben ließ unterdessen die Gerüchteküche brodeln. Im August widmet das Berliner Arsenal Hara die Retrospektive „Modulationen des Lächelns“. News 

Das Kino ist eine Scheibe. Zum Werk von Terence Davies

Gleich zwei Filme hat Terence Davies seit letztem Jahr gemacht, doch jenseits von Festivals werden sie in Deutschland wohl beide nicht zu sehen sein. Wir widmen dem britischen Regisseur im August eine ausführliche Retrospektive und beleuchten ein Werk, in dem die Kamera weniger durch den Raum als durch die Zeit zu gleiten scheint. Special 

Into the Forest – Kritik

Postapokalypse auf Östrogen: Die Kanadierin Patricia Rozema erzählt, wie zwei Schwestern nach einer Katastrophe im Wald überleben. Ein Endzeit-Film über das Miteinander statt das Gegeneinander. Filmkritik