Ein Film wird eins mit einer AfD-Gegnerin und bleibt dabei hilflos. Ein Porträt eines alten Bauern nimmt dagegen durch seine ehrliche Distanz ein. Und Shopping Malls entpuppen sich in ihrem Wesenskern als Filmstreifen: Erster Teil unseres Festivalberichts. Special
Wer die Hüllen fallen lässt, lässt noch lange keine Konventionen fallen: Der österreichische Regisseur Lukas Valenta Rinner erkundet in Die Liebhaberin gesellschaftliche Nischen und fragt, wer eigentlich frei ist. Filmkritik
Ein Jahr lang begleitet Moran Ifergans Wall das Geschehen an einem Ort, den eine Trennwand in eine Männer- und eine Frauenseite teilt. Festivalnotizen von Hildesheimer Studierenden des Seminars „Fragen an den aktuellen Dokumentarfilm“. Special
Ziellos dahindriften: In Sollers Point spielt der US-Regisseur Matthew Porterfield mit Gangsterfilm-Versatzstücken – und interessiert sich auf seinem Streifzug durch ein Amerika der Abgehängten teils überraschend wenig für seinen Protagonisten. Filmkritik
Das internationale Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm feiert dieses Jahr sein 60. Jubiläum. Studierende des Seminars „Fragen an den aktuellen Dokumentarfilm“ (Stiftung Universität Hildesheim) besprechen sechs Beiträge aus dem diesjährigen Programm. Special
„I’m not a fucking journalist! I’m a filmmaker!“ Krawallschachtel Abel Ferrara hat mit Piazza Vittorio einen wildwüchsigen Dokumentarfilm über den größten, aber sicher nicht den schönsten Platz Roms gedreht. Filmkritik
VoD: Die Zeit sprengen, um das Unumkehrbare zu erzählen. Zur Pascale-Ferran-Retrospektive stellen wir ihren Debütfilm Die Sandburg (1994) vor, der unsere Vorstellungen vom Lauf der Dinge untergräbt. Filmkritik
Wunsch, Wirklichkeit und die Anarchie dazwischen: Patti Cake$ bringt eine weiße Gangsta-Rapperin auf die Bühne und gefällt sich dabei ganz schön in seiner Indie-Smartness, spannt aber auch einen netten musikutopischen Horizont auf. Filmkritik
Die Marvel-Maschinerie surrt in Thor – Tag der Entscheidung wohlvertraut vor sich hin und lässt sich von den Vorlieben der Regie – einem sprücheklopfenden Steinwesen etwa oder Jeff Goldblum – nicht groß stören. Aber was wären wir ohne die Verlässlichkeit der Maschinen? Filmkritik
Macht den jungen Mann sein Date nervös oder die Kamera, die zuschaut? In Berlin Excelsior filmt Erik Lemke Bewohner eines Kreuzberger Mietshauses und ist live dabei, wenn sie sich inszenieren. Filmkritik