Die Last des Sehens und die Freiheit des Nicht-Sehen-Müssens – Barbara Alberts Licht blickt ins Antlitz der blinden Pianistin Maria Paradis. Was sie alles am eigenen Leib über gesellschaftliche Zwänge erfährt, hebelt der Film dabei immer wieder aus. Filmkritik
Babylon ist in Neukölln und Marvin Krens Gangsterepos 4 Blocks die beste deutsche Serie seit Langem. Eine Würdigung zum DVD-Release und zum Free-TV-Start auf ZDF neo. Filmkritik
Warum Geschichte nicht als Actionfilm inszenieren? In Detroit versteht Kathryn Bigelow die Race Riots aus dem Jahr 1967 nicht als Geste schwarzer Selbstermächtigung – und setzt in ihrem Film doch auf die totale Mobilisierung, auch die des Zuschauers. Filmkritik
Sterben im Randgebiet der Moderne – Wang Bings Mrs. Fang zeigt die letzten Lebenswochen einer an Alzheimer erkrankten Bäuerin. Dabei entwirft er ein Widerspiel zwischen dem Stillstand des Todes und dem unaufhaltsamen Wogen gesellschaftlichen Wandels. Filmkritik
VoD: Jetzt auch als Zerstreuung: Julian Rosefeldts Filminstallation Manifesto kommt in einer linearen Fassung ins Kino und zeigt die Kunst des 20. Jahrhunderts als hitzige Debatte mit indiskretem Charme. Filmkritik
Er nun wieder: Richard Linklater erzählt in Last Flag Flying gewohnt uneitel vom Wiedersehen dreier Vietnam-Veteranen anno 2003. Sein Film ist politischer als so manch andere, die das in diesem Jahr sein wollten. Filmkritik
Mythische Meerwesen gegen einen Milliardär, der ihr Habitat bedroht: In The Mermaid stürzen sich Öko-Message und Genrespaß Hand in Hand ins Spektakel. Filmkritik
Ab heute zeigt das Regensburger Filmfestival wieder Highlights des aktuellen und kommenden Kinojahres – sowie eine Reihe zum BRD-Nachkriegskino. Wir helfen mit einer Übersicht unserer Kritiken bei der Orientierung. News
Über das Meer als autonomes ästhetisches Objekt, über erlernte Blindheiten im alltäglichen Umgang mit Dingen und über die Frage, wer in einer Beziehung der Hase und wer der Hund ist: Zweiter Teil unseres Festivalberichts. Special
Ab heute konzentriert sich das Berliner Festival wieder auf das afrikanische Kino der Gegenwart – und setzt dabei weniger auf möglichst aktuelle Produktionen als auf ein kuratorisches Konzept. Diesmal steht die Sahelzone im Mittelpunkt. News