Neu auf critic.de

Love, Simon – Kritik

Die Unbestimmbarkeit durchdringender Blicke: Um seine Coming-out-Geschichte fürs große Publikum zu erzählen, braucht Greg Berlanti einen Helden, der so unauffällig wie möglich ist. Dabei ist es gerade die Normalität in Love, Simon, die immer wieder in Frage gestellt wird. Filmkritik 

Nico, 1988 – Kritik

Susanna Nicchiarellis Biopic Nico, 1988 möchte die Vergangenheit zurücklassen, um einen Blick auf die Person hinter der Pop-Ikone zu werfen. Aber das Rampenlicht ist viel zu grell. Filmkritik 

Cameraperson – Kritik

Ein hustendes Bild und weinende Hände: In Cameraperson reiht die Kamerafrau Kirsten Johnson ungenutztes Bildmaterial aus 20 Jahren aneinander – und denkt nochmal über Handwerk und Ethik des Filmemachens nach. Die alten Fragen wirken erstaunlich frisch. Filmkritik 

The Rider – Kritik

Wofür es sich zu überleben lohnt. Chloe Zhao beobachtet in ihrem Rodeo-Film The Rider einen jungen Mann, der nicht mehr tun soll, was er als Einziges tun will. Filmkritik 

Zama – Kritik

Fast zehn Jahre hat die argentinische Regisseurin Lucrecia Martel für ihren neuen Film gebraucht. Zama erzählt von Kolonialherren, die an ihrer eigens geschaffenen Welt zugrunde gehen – und lenkt den Blick dabei auf das Unsichtbare. Filmkritik 

Hereditary - Das Vermächtnis – Kritik

Der US-Regisseur Ari Aster wagt sich an eine Neuinterpretation des Horrorkinos als bürgerliches Familiendrama. Sein viel beachteter Debütfilm Hereditary – Das Vermächtnis setzt dabei weniger auf eine möglichst überraschende Auflösung als auf ein sich allmählich ausbreitendes Unbehagen. Filmkritik 

11 x 14 – Kritik

Der Zauber rauchender Schornsteine: James Benning nennt 11 x 14 einen Beitrag zur Filmtheorie, doch zugleich ist sein Frühwerk mit Impressionen aus dem Mittleren Westen einer seiner heitersten und verspieltesten Filme – und liegt nun auf DVD vor. Filmkritik 

12 Tage – Kritik

In 12 Tage klagt der große französische Dokumentarist Raymond Depardon die Zwangsinternierung psychisch Kranker an. Dabei vertraut er auf die geheimnisvollen Kräfte des Films, Sprachen jenseits der Worte zu finden. Filmkritik