Beale Street – Kritik
Nach seinem großen Erfolg mit Moonlight widmet sich Barry Jenkins einem späten Roman von James Baldwin über eine junge Liebe in Harlem. In Beale Street teilen sich Hoffnung und Verzweiflung jedes Bild. Filmkritik
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Nach seinem großen Erfolg mit Moonlight widmet sich Barry Jenkins einem späten Roman von James Baldwin über eine junge Liebe in Harlem. In Beale Street teilen sich Hoffnung und Verzweiflung jedes Bild. Filmkritik
Gemeinsam die Orientierung verlieren, Filme sehen, die wie schlüpfrige Illustrierte sind, mit der Bewusstseinsschlacke der alten BRD konfrontiert werden oder mit der fragilen Schönheit einer Teenagerliebe: Der Hofbauerkongress ist volljährig geworden. Das würdigen wir mit einer XXL-Collage an Festivaleindrücken. Special
„How the fuck did that happen?“: In Fahrenheit 11/9 verpasst Michael Moore den USA und ihrem Präsidenten wieder eine für ihn typische Abreibung – muss sich am neuen Gegner aber erst ein wenig die Zähne ausbeißen. Filmkritik
Über lustbetonte Off-Festivals, die sich um ihre Anschlussfähigkeit an den Betrieb nicht scheren – und es ihren Besuchern ermöglichen, über die Bedingungen ihrer Entfremdung selbst zu entscheiden. Special
Jede Menge Bilder gegen alternative Fakten: Die zehnte Ausgabe von Unknown Pleasures verschiebt den Blick in die Provinz – und leistet vehement Widerstand gegen Amerikaklischees und die Sundancisierung des US-Independentkinos. News
Der brutale Traditionalismus eines Dorfes und eine Ausgestoßene als ruhelose Mischung aus Bäuerin und Girl Scout: Wie toll wäre es, würde Sibel sich daraus zu einem Rape-and-Revenge-Film entwickeln. Filmkritik
In Frankfurt am Main sind Filme über die eigene Stadt seit jeher gefragt. Zur Eröffnung der Neuen Frankfurter Altstadt untersucht ein Sammelband, wie das Kino urbane Öffentlichkeit herstellt und wie Stadtfilme den Absichten ihrer Auftraggeber trotzen können. Special
Die Filme von Herbert Achternbusch folgen rätselhaften Gesetzen, und doch liegt in ihnen alles offen zutage. Zwischen Formwillen und Nonsens kommt ein ästhetischer Widerstand zum Vorschein, der tradierten filmischen Mustern den Kampf ansagt. Eine Spurensuche. Special
Die Häme im Kinosaal verklingt, wenn der bärtige Rock dem queeren Pop in die Augen schaut: critic.de-Autoren über Collagen leuchtender Filmschmetterlinge und über Glücksmomente, in denen sie verwundbar und easy to get sind. Special
Arbeit am Bild, Arbeit im Bild. Alfonso Cuaróns Kindheits-Rekonstruktion Roma ist nicht nur ein betörendes Stück Kino, das unbedingt auf die große Leinwand gehört, sondern auch ein kluger Film über Körper und Verhältnisse aller Art. Filmkritik