Neu auf critic.de

Beale Street – Kritik

Nach seinem großen Erfolg mit Moonlight widmet sich Barry Jenkins einem späten Roman von James Baldwin über eine junge Liebe in Harlem. In Beale Street teilen sich Hoffnung und Verzweiflung jedes Bild. Filmkritik 

18. Hofbauerkongress: Metamorphose durch Trivialisierung

Gemeinsam die Orientierung verlieren, Filme sehen, die wie schlüpfrige Illustrierte sind, mit der Bewusstseinsschlacke der alten BRD konfrontiert werden oder mit der fragilen Schönheit einer Teenagerliebe: Der Hofbauerkongress ist volljährig geworden. Das würdigen wir mit einer XXL-Collage an Festivaleindrücken. Special 

Fahrenheit 11/9 – Kritik

„How the fuck did that happen?“: In Fahrenheit 11/9 verpasst Michael Moore den USA und ihrem Präsidenten wieder eine für ihn typische Abreibung – muss sich am neuen Gegner aber erst ein wenig die Zähne ausbeißen. Filmkritik 

Jede Projektion ein Akt der Zärtlichkeit

Über lustbetonte Off-Festivals, die sich um ihre Anschlussfähigkeit an den Betrieb nicht scheren – und es ihren Besuchern ermöglichen, über die Bedingungen ihrer Entfremdung selbst zu entscheiden. Special 

Protokolle des Sozialen: Unknown Pleasures #10

Jede Menge Bilder gegen alternative Fakten: Die zehnte Ausgabe von Unknown Pleasures verschiebt den Blick in die Provinz – und leistet vehement Widerstand gegen Amerikaklischees und die Sundancisierung des US-Independentkinos. News 

Sibel – Kritik

Der brutale Traditionalismus eines Dorfes und eine Ausgestoßene als ruhelose Mischung aus Bäuerin und Girl Scout: Wie toll wäre es, würde Sibel sich daraus zu einem Rape-and-Revenge-Film entwickeln. Filmkritik 

Jedes Bauvorhaben ein Bürgeranliegen

In Frankfurt am Main sind Filme über die eigene Stadt seit jeher gefragt. Zur Eröffnung der Neuen Frankfurter Altstadt untersucht ein Sammelband, wie das Kino urbane Öffentlichkeit herstellt und wie Stadtfilme den Absichten ihrer Auftraggeber trotzen können. Special 

Roma – Kritik

Arbeit am Bild, Arbeit im Bild. Alfonso Cuaróns Kindheits-Rekonstruktion Roma ist nicht nur ein betörendes Stück Kino, das unbedingt auf die große Leinwand gehört, sondern auch ein kluger Film über Körper und Verhältnisse aller Art.  Filmkritik