Neu auf critic.de

Ein verborgenes Leben – Kritik

Auch in seinem Film über Franz Jägerstätter sucht Terrence Malick nach Spuren des Unendlichen. Ein verborgenes Leben zeichnet den Akt des Widerstands als mühsame Umformung des eigenen Wesens. Filmkritik 

Zimmer 212 - In einer magischen Nacht – Kritik

Szenen keiner Ehe: Mit einer melancholischen Comedy of Remarriage hebt Christophe Honoré sein heiter-melancholisches Kino mal wieder ins Fantastische. Im Hotelzimmer der vergebenen Möglichkeiten schaut irgendwann sogar der Wille selbst vorbei. Filmkritik 

Leid und Herrlichkeit – Kritik

In Leid und Herrlichkeit verteilt Pedro Almodóvar ein einzelnes Schicksal auf eine ganze Reihe von Stellvertreterfiguren – und ergründet dabei den inneren Schmerz, der die lose Abfolge von Erlebnissen zu einem zusammenhängenden Leben vernäht. Filmkritik 

Too Old to Die Young – Kritik

Nicolas Winding Refn nutzt das Serienformat von Too Old To Die Young für Variationen seines Fetischs für Gewalt und Sinnlichkeit – und für eine phänomenale Autoverfolgungsjagd. Filmkritik 

Jeanne d'Arc – Kritik

Nach seinem Rockmusical über die Kindheit Jeanne d’Arcs geht es bei Bruno Dumont nun ans Eingemachte – zumindest theoretisch. Auch in Jeanne wird Geschichte überführt: in Playbackshows, theologische Sprachspiele und die lächerliche Mimik der Macht. Filmkritik