VoD: Insel des Begehrens. Bertrand Mandico schickt in Die wilden Boys fünf Pubertierende als Resozialisierungsmaßnahme auf eine Schiffreise inklusive sexueller Selbstentdeckung und will Geschlechterrollen verflüssigen. Filmkritik
Ein Podcast über die Zwiespälte, die Quentin Tarantino in Cannes provoziert, indem er partout nicht erwachsen werden will, und über den Spaß mit Bong Joon Ho, der die größten Geheimnisse unter der Küche versteckt. Special
Auch in seiner Buddy-Komödie Once Upon a Time … in Hollywood wirft Quentin Tarantino das Kino auf die Geschichte, dieses Mal auf die ausgehenden Sixties in Hollywood und damit auf die Filmproduktion selbst – und will mal wieder das letzte Bild behalten. Filmkritik
In der siebten Folge unseres Cannes-Podcasts denken wir über das Ableben von Isabelle Huppert nach und über die Tücken des Dardenne-Stils. Special
In Young Ahmed haftet sich die Kamera der Dardenne-Brüder an einen radikalisierten Jugendlichen – der irgendwann nicht nur seinen Erziehungsberechtigten entgleitet, sondern auch dem Film. Filmkritik
Wo die Liebe wegfällt. Ira Sachs versammelt im portugiesischen Sintra einen grandiosen Cast um die todgeweihte Isabelle Huppert – und lässt auch in Frankie wieder das Große ganz klein aussehen. Filmkritik
VoD: In Diao Yinans Der See der wilden Gänse bildet die verworrene Gangstergeschichte nur den schmucklosen Rahmen für ein enthemmtes Spiel mit Farben, Formen und reiner visueller Wucht. Filmkritik
Zwei französische Regisseurinnen stehen im Mittelpunkt der sechsten Folge unseres Cannes-Podcasts: Während Céline Sciamma den Wettbewerb mit einem großen Liebesfilm erleuchtet, lässt Rebecca Zlotowski eine junge Frau auf zwei reiche Männer treffen – und fragt, was eigentlich Käuflichkeit bedeutet. Special
In ihrem großen Liebesfilm Porträt einer jungen Frau in Flammen empört sich Céline Sciamma nicht über den männlichen Blick, sondern sabotiert ihn. Filmkritik
MUBI: Im Wald die Beine breit machen, den Po emporstrecken für die Peitsche, bluten und leiden und genießen. Albert Serra beschwört die Kräfte der Zügellosigkeit auch in seinem Kinofilm Liberté – je beklemmender es wird, desto betörender wirkt es. Filmkritik