Vom Gießen des Zitronenbaums – Kritik
Auf manche Filme reagiert man allergisch. Elia Suleimans Vom Gießen des Zitronenbaums gehört für Frédéric Jaeger dazu. Filmkritik
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Auf manche Filme reagiert man allergisch. Elia Suleimans Vom Gießen des Zitronenbaums gehört für Frédéric Jaeger dazu. Filmkritik
Wer warum die Goldene Palme gewinnen sollte und ein paar dringend notwendige Sonderpreise: Bevor die Jury um Alejandro González Iñárritu ihre Gewinner kürt, haben wir schon mal vorgelegt. Special
VoD: Justine Triets neuer Film handelt von einem Filmdreh als Gruppentherapie und ein paar Frauen jenseits des Nervenzusammenbruchs. Sibyl verlässt sich viel auf Tradiertes, lässt aber auch eine deutsche Regisseurin wutentbrannt vom Filmset ins Meer springen. Filmkritik
VoD: Marco Bellocchio schildert in Il Traditore die reale Geschichte des wichtigsten Zeugens während der Mafia-Prozesse der 1980er und 90er Jahre und entwirft ein breites historisches Panorama – die größte Dramatik entfaltet dabei ein Schnurrbart. Filmkritik
Gescheiterte Pornografie oder die Dekonstruktion eines Hinternfetischs? Mit Mektoub, My Love: Intermezzo sorgt Abdellatif Kechiche wieder für ein Ereignis in Cannes, nur offensichtlich gegen seinen eigenen Willen. Filmkritik
Cannes 2019: Eine Magenspiegelung, eine depressive Kuh, ein Waldbrand. Drei Ausschnitte aus drei Filmen und der Versuch, das Flüchtige zu verstetigen. Special
In der neunten Folge unseres Cannes-Podcasts versuchen wir, die ungeordnete Emotionalität von Xavier Dolan in Worte zu kleiden – und uns auf den neuen Film von Arnaud Desplechin einen Reim zu machen. Special
Arnaud Desplechin wagt sich in die Nacht einer verarmten Stadt und ins Crime-Genre. Opfern wie Tätern nähert sich Im Schatten von Roubaix mit dem Blick des Polizisten. Sein Blick auf den Polizisten bleibt dafür eigentümlich rätselhaft. Filmkritik
VoD: Die Generation der Millennials wird erwachsen, Xavier Dolan würde das lieber verhindern. Matthias & Maxime schließt emotional an Mommy an, als Reigen über Freundschaft kurz vor ihrem Auseinanderbrechen. Wenn da nicht die Liebe wäre. Filmkritik
VoD: Bong Joon-ho verarbeitet das Unbehagen über die soziale Spaltung Südkoreas zu einer Gesellschaftsposse voller überdrehter Eskalationen – ein derber Reigen, der von kindischer Rangelei bis zur Apokalypse voranschreitet. Filmkritik