Historischer Streit der Google-Ergebnisse: Im besten Fall blickt Michael Almereydas neuer Film Tesla durch die Lupe der Vergangenheit kritisch auf die Gegenwart. Im schlimmsten Fall stellt er sich die Welt als gigantische Katze vor. Filmkritik
Der letzte Mieter ist ein deutscher Thriller über Gentrifizierung und Wohnungsräumung, der von einer reaktionären Falle in die nächste tappt. Filmkritik
Der Sohn der weißen Stute (1981) kommt zurück in die Kinos, mit der Kraft, Bäume auszureißen, und einem Schwert zwischen den Beinen. Marcell Jankovics’ Animationsfilm ist zugleich Schöpfungsgeschichte und psychedelisches Werden. Filmkritik
Filme sind keine Ideenbehälter, die man einfach ausleeren könnte. Manchmal bleibt ein Rest übrig, der nicht mit Begriffen zur Deckung kommt. Man muss schon richtig hinsehen, sich irritieren lassen – und das Blicken selbst zum Thema machen. Notizen zum Werk von Hartmut Bitomsky. Special
VoD: Was bleibt in ehemals bewohnten Räumen von einem Menschen, was verliert ein Mensch, der seinen Wohnort verlassen muss? Die dänische Regisseurin Anna Sofie Hartmann erkundet in Giraffe einen bevorstehenden Tunnelbau als gesellschaftlichen Umschlagplatz. Filmkritik
Direct to Video: Die VHS-Kassette wirkte wie das Beweisstück eines Verbrechens. Bevor Found-Footage-Horror mit The Blair Witch Project zum eigenen Genre wurde, lieferte Dean Aliotos U.F.O. Abduction (1989) die Blaupause dafür. Filmkritik
Arbeit jenseits des Home Office: In einem Pariser Kiosk laufen die Familiengeschäfte immer weiter, in Mexiko sichern Hinterbliebene alternative Spuren und in Osteuropa verbinden Kabeltechniker auch Menschen miteinander. Notizen vom Sheffield Doc/Fest. Special
Sheffield Doc/Fest: Lisa Rovners Sisters with Transistors porträtiert vergessene Pionierinnen elektronischer Musik und feiert den Traum von der Befreiung durch die Maschine. Der Geschichte hört der Film aber nur mit einem Ohr zu. Filmkritik
Will man etwas über die dominante Visualität des späten 20. Jahrhunderts erfahren, sind die Direct-to-Video-Arbeiten von Gregory Dark ergiebiger als die gesammelten Cannes-Sieger der 1980er und 1990er Jahre. Dabei ist der Hauptschauplatz seiner Softsexfilme das Innenleben der Protagonistinnen. Special
Die Kinos sind wieder geöffnet, aber die Krise noch nicht überstanden. Helft critic.de deshalb jetzt mit einem Abo eurer Wahl, ausgewählte Prämien gibt es obendrauf: DVDs und eine Blu-ray von Terrence Malicks Ein verborgenes Leben (Pandora Film) sowie DVDs von Takashi Miikes First Love (EuroVideo Medien) und das Buch „DER WEISSE HAI revisited“ aus dem Bertz + Fischer Verlag. News