Dany Boon liefert eine vergnügliche Komödie über Vorurteile und Toleranz ab, die jedoch allzu sehr an seinen Erfolgsfilm Willkommen bei den Sch’tis erinnert und sich mit ernsten Untertönen selbst überfordert. Kritik
USA 2011. Regie: Martin Campbell, Greg Berlanti. Mit: Ryan Reynolds, Blake Lively Start:
Ein menschlicher Wächter muss die Galaxis vor einem Wesen retten, das sich aus Angst speist. Die Comicadaption Green Lantern zeigt eindrucksvoll, dass die Einbildungskraft des Helden gegen ein einfallsloses Drehbuch nichts ausrichten kann. Kritik
Aus der vielversprechenden Karriere des Fußballspielers Thomas Broich ist nie etwas geworden. Aljoscha Pauses Dokumentarfilm fragt nach den Gründen. Kritik
USA 2011. Regie: Thomas McCarthy. Mit: Paul Giamatti, Amy Ryan Start:
Ein gutmütiger Familienvater trifft auf ein begabtes Problemkind. Die Lösung dieses Konflikts liegt in der therapeutischen Kraft der bürgerlichen Familie. Kritik
Ein Mädchen sieht rot: Fünf Jahre nach Die Rotkäppchen-Verschwörung setzt Mike Disas dreidimensionale Fortsetzung auf Handfestes statt Märchenhaftes. Kritik
USA 2010. Regie: James Wan. Mit: Rose Byrne, Patrick Wilson Start:
Sein Faible für vertrackte Fallen bewies James Wan bereits in der Saw-Reihe. Der psychologische Subplot seines neuen Horrorthrillers ist so heimtückisch, wie es der Filmtitel verspricht. Kritik
USA 2011. Regie: Paul Feig. Mit: Kristen Wiig, Maya Rudolph Start:
Die Vorbereitungen zu einer Hochzeit eskalieren zu einem erbitterten Zickenkrieg. Brautalarm versucht sich an einer ungewohnten Mischung aus Romantic Comedy und Fäkalhumor. Kritik
D 2011. Regie: André Erkau. Mit: Herbert Knaup, Johannes Allmeyer Start:
Herbert Knaup als frustrierter Ex-Unternehmer, der unter der Vergletscherung seiner Gefühle leidet: André Erkaus Komödie über die moderne Arbeitswelt hält kaum, was der Titel verspricht. Kritik
„Du rieselst“ – „Ich riesel nicht!“: Der Publikumsliebling des Max Ophüls Festivals hält leider nicht, was seine originelle Grundidee verspricht. Kritik
Andi Rogenhagen beweist in seiner Komödie über eine Tourette-Patientin stilistisches Talent und schlechten Geschmack, wenn er eher über sie als mit ihr lacht. Kritik
USA 2010. Regie: John Wells. Mit: Ben Affleck, Tommy Lee Jones Start:
Serienproduzent John Wells hat vor dem Hintergrund der Rezession in den 1990er Jahren ein Drehbuch geschrieben und es aus aktuellem Anlass aus der Schublade geholt. Das Ergebnis ist ein waschechter Krisenfilm. Kritik
F 2010. Regie: Guillaume Canet. Mit: François Cluzet, Marion Cotillard Start:
Neben kleinen wahren Beobachtungen menschlicher Schwächen bietet Guillaume Canets Tragikomödie vor allem humoristische Ablenkungsmanöver und banale Messages. Kritik
VoD: Xavier Dolan inszeniert ein Mädchen, einen Schwulen und einen ewigen Verführer in einer unwiderstehlichen, intelligenten Komödie über die unerwiderte Liebe. Kritik
USA 2010. Regie: Peter Weir. Mit: Jim Sturgess, Colin Farrell Start:
Eine Gruppe Kriegsgefangener flüchtet aus einem sibirischen Arbeitslager. Dabei vergisst der Film diese Reise wirklich beschwerlich zu gestalten. Kritik
Von Stereotypen und Vorurteilen: In Josh Appignanesis Komödie entdeckt ein Muslim seine jüdischen Wurzeln und gerät in eine veritable Identitäts- und Glaubenskrise. Kritik
USA 2011. Regie: Michael Bay. Mit: Shia LaBeouf, Rosie Huntington-Whiteley Start:
Das Weiße Haus und die NASA werden nicht erfreut sein: Wenn Michael Bay nicht gerade außerirdische Auto-Roboter aufeinander krachen lässt, verrät er streng geheime Hintergründe der Mondlandung. Kritik
GB 2010. Regie: Bernard Rose. Mit: Rhys Ifans, Chloë Sevigny Start:
Howard Marks war einer der erfolgreichsten Drogendealer Europas. Bernard Roses Biopic blickt mit viel Humor und stilistischem Esprit auf seine Vergangenheit, ohne sich dabei der Illusion von historischer Authentizität hinzugeben. Kritik
Denis Villeneuve begibt sich zusammen mit seiner Protagonistin auf eine Reise in den Nahen Osten, hin zu den Abgründen einer interkulturellen Familiengeschichte. Kritik
F 2011. Regie: Ulrich Köhler. Mit: Pierre Bokma, Jean-Christophe Folly Start:
Entfremdung, Einsamkeit und ein Herz voller Dunkelheit in Afrika: Ulrich Köhlers Schlafkrankheit, der erste deutsche Beitrag im Wettbewerb der Berlinale, verlegt die Berliner Schule nach Kamerun. Kritik
USA 2011. Regie: Brad Furman. Mit: Matthew McConaughey, Ryan Phillippe Start:
Ein trickreicher Anwalt übernimmt die Verteidigung eines verwöhnten Sprösslings der oberen Zehntausend, der eine Frau vergewaltigt und fast ermordet haben soll. Spannender Gerichtskrimi, der vor allem durch seine Schauspieler besticht. Kritik
USA 2011. Regie: Luke Greenfield. Mit: Kate Hudson, Ginnifer Goodwin Start:
Die Angel wird in Luke Greenfields Liebeskomödie nach Männern ausgeworfen: vorzugsweise denen der besten Freundin. Mit den Folgen für feste und beste Freundschaften beschäftigt sich die Kinoadaption von Emily Giffins Bestseller. Kritik
Panda Po schlägt wieder zu: In der Fortsetzung des Animationserfolgs von 2008 muss der tierische Kung-Fu-Kämpfer gegen einen neuen Widersacher und alte Ängste antreten. Kritik
D 2011. Regie: Markus Sehr. Mit: Kurt Krömer, Fritzi Haberlandt Start:
Der Mann ohne Eigenschaften: Markus Sehrs Spielfilmdebüt erzählt von einem Mann, der aufgrund völliger Unscheinbarkeit und Mittelmäßigkeit von seiner Umwelt nicht wahrgenommen wird. Kritik
IT 2011. Regie: Fausto Brizzi. Mit: Ficarra, Picone Start:
Von trotteligen Männern und gnädigen Frauen: Fausto Brizzi spielt einmal mehr die ermüdenden Klischees des Kampfes zwischen den Geschlechtern durch. Kritik
Ö 2009. Regie: Brigitte Weich, Karin Macher Start:
Im total(itär)en Abseits: Die Doku von Brigitte Weich und Karin Macher folgt vier Fußballnationalspielerinnen. Da sie aus dem Team Nordkoreas stammen, wird der Sport zur Nebensache. Kritik
Von Loach zu Lynch und wieder zurück: Szabolcs Hajdu erzählt eine Geschichte von Menschenhandel und Zwangsprostitution als skurriles Märchen – und bewirkt damit eine unbehagliche Faszination. Kritik
D 2010. Regie: Nick Baker-Monteys. Mit: Robert Stadlober, Jessica Schwarz Start:
Ein Fantasy-Plot im realistischen Arthouse-Gewand: Wie einst Werner Herzog wandert der junge Julian Hunderte Kilometer, um mit der dabei freigesetzten Energie einen kranken Menschen zu heilen. Kritik
USA 2011. Regie: Todd Phillips. Mit: Bradley Cooper, Ed Helms Start:
Hangover 2 ist vielleicht das, was man ein archetypisches Sequel nennen könnte, oder jedenfalls: die Bestätigung all der Vorurteile, die man über nachgereichte Zweitfilme so haben kann. Kritik
D 2010. Regie: Hans Steinbichler. Mit: Juliane Köhler, Karoline Herfurth Start:
Regisseur Hans Steinbichler bezeichnet dieses tränenreiche Melodram als Frauenfilm – ein Film für Frauen über Frauen. Männer dürfen aber auch reingehen. Kritik
Als der verheiratete Erland eine Affäre mit der Frau seines besten Freundes beginnt, wagt er den Schritt nach vorne. Er schlägt dem Ehepaar und seiner eigenen Frau vor, zu viert zusammen zu leben. Doch das freie Spiel mit den Gefühlen erweist sich als gefährlich. Kritik
Regisseur Jorge Michel Grau zeigt mit der Geschichte über eine Kannibalenfamilie in Mexico City, wie klein der Schritt vom Sozialdrama zum Horrorfilm ist. Kritik