Film Polska

Die nächsten zwei Wochen stehen in Berlin ganz im Zeichen des polnischen Kinos – mit dem Festival Film Polska und einer Werkschau, die Agnieszka Holland gewidmet ist.  

German Angst 04

Seit zehn Jahren gibt es das Festival Film Polska schon, und anders als bei anderen auf eine Kinonation spezialisierten Veranstaltungen hält man sich hier mit der Filmauswahl nicht zurück. Das Resultat ist ein umfangreiches Programm, das sich in eine Vielzahl an Reihen gliedert und auf über zehn Spielstätten verteilt ist. Neben aktuellen Festival- und Kino-Filmen wie Ida, Body und German Angst – bei dem der polnische Regisseur Michal Kosakowski zusammen mit Jörg Buttgereit und Andreas Marschall Regie geführt hat –, laufen vom 22. bis zum 29.4. auch wieder zahlreiche Produktionen, die einen seltenen Einblick in die weniger beleuchteten Bereiche des polnischen Kinos bieten. Am 24. und 25.4. sowie am 28. und 29.4. werden im Kino Arsenal außerdem die Kameramänner Krzysztof Ptak und Arkadiusz Tomiak zu Gast sein, dort zwei ihrer aktuellen Filme zeigen und über ihre Arbeit sprechen.

Die interessanteste Reihe läuft aber im Berliner Zeughauskino: eine Werkschau, die Agnieszka Holland – der wahrscheinlich bekanntesten Regisseurin Polens – gewidmet ist und die überwiegend auf 35mm bestritten wird. Vom Label einer polnischen Regisseurin hat sich Holland allerdings schon früh emanzipiert. Viele ihrer meist historischen Filme sind wie Hitlerjunge Salomon (1990) und Total Eclipse (1995) internationale Produktionen, in denen auch Schauspieler wie Julie Delpy und Leonardo DiCaprio auftreten. Zur Eröffnung der Reihe am 23.4. wird die Filmemacherin anwesend sein.

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