Disco Boy
F, B, PL, IT 2023. Regie: Giacomo Abbruzzese. Mit: Franz Rogowski, Morr N’DiayeFranz Rogowski sieht im tranceartigen Fremdenlegionärs-Drama Disco Boy einen Geist, ehe er selbst zu einem wird. weiter
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Franz Rogowski sieht im tranceartigen Fremdenlegionärs-Drama Disco Boy einen Geist, ehe er selbst zu einem wird. weiter
VoD: Paul B. Preciado, Ikone der Queertheorie, liest Virginia Woolfs Orlando wie die eigene Biografie. Was in dem Roman schon drinsteckt über Transition und Nicht-Binarität und wo er ergänzt werden müsste, erkundet sein erster Film – clever, spaßig, ernsthaft. weiter
Bas Devos braucht nur eine Suppe, um einen Film zusammenzuhalten. Über Here und seinen geerdeten Animismus – und ein Plädoyer für einen zu wenig bekannten Filmemacher. weiter
Amazon Prime: John Trengove schickt einen schmächtigen Jungen in einen Männerkult, und schon eskalieren Jesse Eisenbergs Ticks. Manodrome will Untersuchung unserer Welt sein, greift dafür aber ganz schön in die Tasten. weiter
Berlinale 2023 – Wettbewerb: Eine Frau in einem Käfig in der Wüste – und dann noch Pandemie und Postapokalypse. Rolf de Heer will ziemlich viel. Seine dystopische Rassismus-Parabel The Survival of Kindness ist aber am stärksten, wenn am wenigsten passiert. weiter
Jeder muss sein altes Leben hinter sich lassen. Emily Atef begibt sich auf einen ostdeutschen Bauernhof im Nachwendesommer und sucht nach so großen Gefühlen und Wendungen, wie es sie nur im Kino gibt. Das Wunder ist, dass das wirklich hinhaut. weiter
Machtmissbrauch mit Mahler und #MeToo. Cate Blanchett steuert als übergriffige Dirigentin Lydia Tár in den Untergang. Statt daraus ein lupenreines Lehrstück zu machen, konzentriert sich Todd Field auf die Grauzonen und aufs Surreale. weiter
Berlinale 2023 – Eröffnungsfilm: Selbstbewusste Schablonenhaftigkeit. Rebecca Millers Erzählmaschine She Came to Me muss erstmal ihre Bauteile finden, bevor es läuft wie geschmiert und in Brooklyn ein paar interessante Gedanken produziert werden können. weiter
VoD: Liebt man immer nur einmal? Und wie lässt sich Erinnerung im Kino formen? In seiner Vertigo-Variation Gesicht der Erinnerung um eine Liebes-Obsession spielt Dominik Graf mit großen Fragen – und transzendiert mit wildem Furor die Fernsehästhetik, an die er gebunden ist. weiter
VoD: Ruth Beckermann bittet in Mutzenbacher Männer zur erotischen Lesestunde und nimmt sich anhand eines Skandalromans das Verhältnis von Sprache und Scham vor. weiter