USA, CHI 2016. Regie: Pablo Larraín. Mit: Natalie Portman, Greta Gerwig Start:
So geht Biopic. Pablo Larraíns Jackie würfelt die Zeiten durcheinander, reißt Lücken in die Erzählung und verschiebt gekonnt die Aufmerksamkeiten, um darüber zu spekulieren, wie es sich anfühlt, First Lady ohne President zu sein. weiter
Das Gedenken im lauten Schwall der Gegenwart: Sergei Loznitsas Porträt der Gedenkstätte Sachsenhausen löst das Lager vollständig in der Dynamik der Menschenmassen auf. Ein Film, der hilflos zurücklässt. weiter
USA, D, MEX 2016. Regie: Werner Herzog. Mit: Michael Shannon, Gael García Bernal Start:
Salt and Fire ist ein Film, der sich alles erlaubt. Der zeigt, dass Werner Herzog noch die fremdesten Elemente mühelos herzogisiert. Also einen dahergelaufenen Wüstenthrillerplot. Oder Veronica Ferres. weiter
GB 1960. Regie: John Llewellyn Moxey. Mit: Dennis Lotis, Christopher Lee
Ein britischer Horrorfilm mit Christopher Lee, der sich alle Mühe gibt, seine Britischsein zu verbergen – und dabei so geistesgegenwärtig ist, sich gleich bei zwei zukünftigen Klassikern aus demselben Jahr zu bedienen. weiter
In der betörend-unheilvollen Mittelalter-Welt von Marketa Lazarová bleiben weder Heide noch Christ unbefleckt. Fast fünfzig Jahre nach seiner Entstehung kommt František Vláčilnuns Film restauriert in die deutschen Kinos. weiter
D 1956. Regie: Josef von Báky. Mit: Walter Richter, Nadja Tiller
Josef von Bákys Hauptmann-Verfilmung ist ein krachledernes Stück Alpengothic mit einer durchtriebenen Nadja Tiller und einem schmierigen Wolfgang Lukschy. Das surreale Flammenfinale sollte deutschen Psychotronikern ausgesprochen gut munden. weiter
D, PH 2016. Regie: Khavn De La Cruz. Mit: Khavn De La Cruz, Dido De La Paz Start:
Ausgebrannt in Manila: Khavn de la Cruz kämpft mit einer Gang von Kleinkindern in den Slums der philippinischen Hauptstadt gegen eine Kohlekatastrophe an. Die beste Waffe ist die Partystimmung seiner Exploitation-Episoden. weiter
In Angela Schanelecs neuem Film befinden sich menschliche Gesichter an der Grenze zur Ausdruckslosigkeit. Dahinter verbirgt sich eine Freiheit, die man auf den ersten Blick gar nicht erkennt. weiter