F 2018. Regie: Guillaume Nicloux. Mit: Gaspard Ulliel, Gérard Depardieu
Die letzten lebendigen Reste atmen die nasse Luft Französisch-Indochinas. Guillaume Nicloux hat mit To the Ends of the World einen Kriegsfilm an den Fransen der Welt gedreht. weiter
F 2018. Regie: Christophe Honoré. Mit: Vincent Lacoste, Pierre Deladonchamps
VoD: Solange wir noch rauchen.. Christophe Honoré erzählt in Sorry Angel von zwei alltagsgefüllten Leben – und spinnt aus ihnen eine Liebesgeschichte, die schon war, bevor sie beginnt. weiter
USA 2018. Regie: Paul Dano. Mit: Jake Gyllenhaal, Carey Mulligan
Und was, wenn die Familie schon immer verdorben war? Paul Dano arrangiert ein klassizistisches Drama der kleinen Gesten um das Auseinanderdriften von Mutter, Vater und Sohn. Wildlife wirkt wie aus der Zeit gefallen. weiter
VoD: Gitarren, Schlagzeug und Gesang reichen schon, um die Jugend der Breschnew-Ära zusammenzuschweißen. Kirill Serebrennikovs Leto wirft einen wehmütigen Blick auf die Zeit eines Aufbruchs und zeigt sie unverhohlen als Idyll. weiter
Das Festival von Cannes zeigt eine kenianische Liebesgeschichte, die im Herkunftsland noch vor ihrer Premiere verboten wurde. Rafiki strotzt vor Kraft, bejaht das Leben in Afrika, in Freiheit, mit Toleranz – und fordert heraus. weiter
KOL, DK 2018. Regie: Cristina Gallego, Ciro Guerra Start:
Am Anfang war das Brautgeld. In ihrem epischen Birds of Passage spüren Cristina Gallego und Ciro Guerra den Verkettungen von Ritual und Kapital nach – und finden damit einen Ausweg aus allzu schlichter Kapitalismus- und Kolonialismuskritik. weiter
USA 2018. Regie: Tim Mielants, Edward Berger .... Mit: Jared Harris, Tobias Menzies Start:
Kälte, die die Haut vom Fleisch zieht: Die Serie The Terror folgt der Franklin-Expedition in die arktische Nacht, wo die Hybris der britischen Admiralität mit dem eisigen Hammer des Horrorgenres zerschlagen wird. weiter
GB 2018. Regie: José Padilha. Mit: Rosamund Pike, Daniel Brühl Start:
In seinem Film über eine spektakuläre Befreiungsaktion der israelischen Regierung stilisiert José Padilha Soldaten zu Tänzern. Doch hinter den mitreißenden Choreographien aus 7 Tage in Entebbe verbirgt sich ein Plädoyer für den Zweifel. weiter