IT, F 2018. Regie: Matteo Garrone. Mit: Adamo Dionisi, Francesco Acquaroli Start:
Die Machtlosigkeit als Wesenskern – Matteo Garrone begibt sich in Dogman an eine Stätte des ewigen Verhungerns, der hilflos verkeilten Körper und der halbgaren Sehnsuchtsbilder. weiter
D, IT 2018. Regie: Ulrich Köhler. Mit: Hans Löw, Elena Radonicich Start:
VoD: Postapokalyptisches Deutschland. Ulrich Köhler hat mit In My Room einen Film über Inneres, Bau und Heimat gedreht – und über Männer, die ihr Land lieben. weiter
ROK 2018. Regie: Lee Chang-dong. Mit: Ah-in Yoo, Steven Yeun Start:
VoD: Große Brüche und ein großer Brand. Mit dem von Haruki Murakami inspirierten Burning schenkt Lee Chang-Dong dem Wettbewerb von Cannes einen beeindruckenden Mystery-Reigen mit dringender Gegenwartsanalyse – der gar nicht so leicht zu fassen ist. weiter
F 2018. Regie: Stéphane Brizé. Mit: Vincent Lindon Start:
Stéphane Brizés neuer Film inszeniert einen monatelangen Streik als ein spektakuläres Trommelfeuer der Worte – verliert das Wichtigste aber aus dem Blick. weiter
VoD: Ein Feuerwerk der Harmlosigkeit. Ryusuke Hamaguchi erzählt in Ob wir schlafen oder wachen mit demonstrativer Leichtigkeit von einer gedoppelten Romanze, doch bei all der Luftigkeit verkommt seine Liebesgeschichte bald zu einem biederen Ritual. weiter
DK, F, S, D 2018. Regie: Lars von Trier. Mit: Matt Dillon, Bruno Ganz Start:
Die Nazis und ihr Sinn für Ästhetik dürfen wohl nicht fehlen in einem Opus über die Schönheit des Mordens. Lars von Trier hat mit The House That Jack Built wieder einen Schocker inszeniert und langweilt – bis zum fulminanten Finale. weiter
VoD: Körperkino obsessiv, musikalisch, kurzweilig, verdammt ernst und unbedingt komisch. Gaspar Noé ersinnt eine durchsexualisierte Tanzgruppe, bei der jeder Tänzer etwas dringend will. Climax setzt darauf, dass es schiefgeht. weiter
Schräge Familienaufstellung unter unsichtbarem Feuerwerk. Hirokazu Koreeda krakelt in Shoplifters mal wieder am japanischen Familienkonzept herum. So radikal wie vorher noch nie. weiter