Bereits mit dem Melodram Seite an Seite (Stepmom, 1998) wandte sich Chris Columbus einem fast ausgestorbenen Genre des klassischen Hollywoodkinos zu. Mit Rent liefert der Regisseur der ersten beiden Harry-Potter-Filme (2001, 2002) nun ein Musical ab. Filmkritik
Dass die Musikszene der kubanischen Hauptstadt Havanna nicht nur Mambo und Cha Cha Cha zu bieten hat, zeigt Benito Zambrano in Havanna Blues. Darüber hinaus übt der Film zurückhaltende Kritik am totalitären Castro-Regime. Filmkritik
Gemeinhin dürfen Menschen jenseits der 60 in einem Kinofilm höchstens noch in schrulligen oder tragischen Nebenrollen auftauchen. Diese spanische Liebeskomödie rollt ihnen dagegen den roten Teppich aus. Filmkritik
Nach dem Erfolg mit Zug des Lebens steht auch im Mittelpunkt des neuen Films von Radu Mihaileanu wieder das Judentum, diesmal jedoch aus der Perspektive eines christlichen Jungen, der eine falsche jüdische Identität annimmt, um dem Hungertod zu entkommen. Filmkritik
Eine ungewöhnliche Zweierbeziehung steht im Mittelpunkt von Isabel Coixets Drama. Ein schwer verletzter Arbeiter auf einer Ölplattform und eine ihn pflegende junge Frau kommen sich darin näher. Filmkritik
Unter der Mitwirkung zahlreicher prominenter Interviewpartner wie John Waters und Armistead Maupin erinnert der Filmemacher Jim Tushinski in seiner Dokumentation an den deutschen Künstler und Selbstdarsteller Peter Berlin. Filmkritik
Autor und Regisseur Wayne Kramer orientiert sich gesinnungstechnisch und formal an Tony Scotts letzten Werken Mann unter Feuer und vor allem Domino. Ohne Scotts technische Brillanz verkommen die stilisierten Bilder hier jedoch zum verspielten Selbstzweck und transportieren eine Geschichte, die noch das ätzendste Destillat aller Scottscher Verfehlungen übertrifft. Filmkritik
Drei vergnügungssüchtige Touristen stranden während einer Europareise in der Slowakei. In einem kleinen Hotel nahe Bratislava glauben sie am Ziel ihrer Wünsche angekommen zu sein. Filmkritik
Geschichten über die Liebe gibt es wie Sand am Meer. Der italienische Regisseur Giovanni Veronesi ließ sich von dieser Materialfülle nicht abschrecken und fügt durch seinen Film Handbuch der Liebe (Manuale d’amore) dem scheinbar unermesslichen Fundus romantischer Erzählungen gleich vier weitere hinzu. Filmkritik
In einem kleinen Verlag in Tokyo kreuzen sich die Wege mehrerer junger Japaner. Fujiwara Toshis Debütspielfilm greift auf fast vergessene Kinotraditionen zurück und verpflanzt sie erfolgreich in das moderne Japan. Filmkritik