Neu auf critic.de

Licht ins Dunkel: Duisburger Filmwoche 2022

Uran im Erzgebirge, ein verdrängter Völkermord und ein vergessener Brandanschlag. Die Filme der 46. Duisburger Filmwoche versetzen Außen- und Innenwelten in Bewegung und machen die blinden Flecken deutscher Nachkriegsgeschichte sichtbar. Special 

Inu-oh – Kritik

Ein blinder Mönch und ein dreiäugiges maskiertes Wesen geben vor ekstatischem mittelalterlichem Publikum ein Konzert. Inu-Oh greift jahrhundertealte japanische Erzähltraditionen auf und webt sie zu einer Fantasy-Anime-Rockoper. Filmkritik 

Meinen Hass bekommt ihr nicht – Kritik

Ein nach dem Anschlag aufs Bataclan abgesetzter Facebook-Post machte den Journalisten Antoine Leiris weltweit bekannt. Meinen Hass bekommt ihr nicht zeigt, wie tief die Folgen des islamistischen Terrors in das Leben seiner Familie hineinreichen. Filmkritik 

Afrikamera 2022

Von heute bis Sonntag präsentiert das Berliner Festival wieder eine Auswahl aktueller afrikanischer Produktionen, die sich diesmal den Themen Migration und Leben in der afrikanischen Diaspora widmen. News 

Il buco - Ein Höhlengleichnis – Kritik

VoD: Licht ins Dunkle bringen. Michelangelo Frammartino erzählt in seinem bildgewaltigen neuen Film eine Höhlenexpedition aus den 1960er Jahren nach. Il Buco - Ein Höhlengleichnis interessiert sich für das Forschen in der Tiefe, aber auch für das Leben und Sterben an der Oberfläche. Filmkritik 

Land of Dreams – Kritik

Eine junge Iranerin jagt in jedem Winkel der USA nach den Träumen ihrer Bewohner. Die Fotografin und Videokünstlerin Shirin Neshat schafft in Land of Dreams eine Parallelwelt, um ihre Erfahrungen als Immigrantin zu bebildern. Filmkritik 

Crimes of the Future – Kritik

In der Fetischwelt von Crimes of the Future werden Körper seziert und Philosophien verwoben, geht Ekel in Genuss über. David Cronenbergs genussvoll laberlastiger Film ist mysteriös und überdeutlich zugleich. Filmkritik 

Rheingold – Kritik

Flucht aus dem Iran, Dealen in Deutschland und ein spektakulärer Bankraub: In Rheingold erzählt Fatih Akin die Geschichte des Rappers Xatar eher als Lausbubengeschichte denn als Mafia-Epos – und mixt deutsche Folklore mit Motiven des Gangsta-Rap. Filmkritik