Neu auf critic.de

Der vermessene Mensch – Kritik

Wessen Geschichte wird erzählt, wer kommt aufs Filmplakat? In Der vermessene Mensch widmet sich Lars Kraume deutschen Kolonialverbrechen in Namibia – und muss sich auf der Premiere kritische Fragen anhören. Filmkritik 

Tagebuch einer Pariser Affäre – Kritik

VoD: Mit Fremdschammomenten und Slapstick-Miniaturen erzählt Tagebuch einer Pariser Affäre von vermeintlich unverbindlichen Sextreffen. Zugleich führt der Film ständig vor, was seine ungleichen Hauptfiguren ausblenden: wie sehr sie ineinander verliebt sind. Filmkritik 

Sick of Myself – Kritik

Entzückt vom bandagierten Gesicht: Kristoffer Borgli lässt in Sick of Myself seine Protagonistin für ein bisschen Aufmerksamkeit die eigene Gesundheit opfern – und karikiert dabei unsere distinktionsbesessene Gegenwart. Filmkritik 

Cocaine Bear – Kritik

Auf der Suche nach der nächsten Line terrorisiert ein Schwarzbär Hiker-Pärchen, Ausreißerkids und Drogengangster gleichermaßen: Cocaine Bear ist ein Slasher zu Disco-Sound, mit einem Schuss Familiendrama und einem Schlenker in die Naturdoku. Filmkritik 

Tödliche Angst – Kritik

Ein Bürger ohne Fehl und Tadel wird scheinbar grundlos terrorisiert. Tödliche Angst spielt mit dem Image des Hauptdarstellers Lino Ventura als Mann der Tat und zieht seine Spannung gerade aus dem Ausbleiben eines sich aufdeckenden Krimiplots. Filmkritik 

Scream VI – Kritik

Kaum ein Jahr nach dem fünften Teil legen Matt Bettinelli-Olpin und Tyler Gillett bereits Scream 6 nach, in dem die Freundesgruppe aus dem Vorgänger von der Kleinstadt nach New York zieht. Die Horror-Reihe geht den Schritt Richtung Franchise, verbaut sich damit jedoch den Blick aufs Genre. Filmkritik 

Saint Omer – Kritik

VoD: In ihrem ersten Spielfilm zeigt Alice Diop den Prozess gegen eine Kindermörderin und bleibt dabei ihrem dokumentarischen Drang treu. Saint Omer ist so schlicht wie vielschichtig – und hält unserer Gegenwart mitsamt ihrer True-Crime-Obsession einen Spiegel vor. Filmkritik 

Gestehen Sie, Dr. Corda – Kritik

Neu auf DVD: Stilistisch erinnert Josef von Bákys Justizirrtums-Krimi an Edgar-Wallace-Filme, nur ohne jede ironische Brechung. Unwirkliches Licht und lange Schatten geben Gestehen Sie, Dr. Corda! (1958) einen Flair, als greife Nosferatu persönlich nach den Seelen der Leute. Filmkritik