Neu auf critic.de

Cineastische Jamsessions – IFFMH 2022

Auf dem Filmfestival Mannheim-Heidelberg war junges, kantiges Kino zu sehen, das Gewohnheiten durcheinanderbringt. Ein Sehtagebuch über elektrische Träume, sanfte Mittelfinger gegen den Terror und die Katharsis eines gut platzierten Furzes. Special 

Sonne – Kritik

VoD: Wegen ihrer Neuinterpretation des R.E.M-Songs „Losing My Religion“ werden drei migrantische Wienerinnen zum aufgebauschten Politikum. Kurdwin Ayubs Sonne ist ein lebendiger, immer (geistes-)gegenwärtiger Coming-of-Age-Film. Filmkritik 

That Kind of Summer – Kritik

Neu auf MUBI: In seinem kalkuliert unbefriedigenden Film That Kind of Summer will Denis Côte von drei hypersexuellen Frauen erzählen und wirkt dabei aufgeregt wie ein Teenager. Filmkritik 

Mehr denn je – Kritik

VoD: In Ruhe sterben. Emily Atef schickt ihre todgeweihte Protagonistin in Mehr denn je auf eine letzte Reise und fragt nach der Selbstbestimmung im Abgang. Filmkritik 

Käpt'n Rauhbein aus St. Pauli – Kritik

Zoten in den Tropen: Im großen Abschluss des St.-Pauli-Zyklus von Rolf Olsen verschlägt es Curd Jürgens in die deutsche Fantasie einer Bananenrepublik. Käpt’n Rauhbein aus St. Pauli ist eine Ansammlung erzählerischer Unfassbarkeiten, die verzweifelt nach Leichtigkeit sucht. Filmkritik 

Strange World – Kritik

Strange World sieht aus wie ein wundersamer Mischmasch aus Sauriern, Insekten, Kraken, Einzellern und Gummibärchen. Doch so schön die Comicnachstellungen sind, der Geschichte um Väter, Söhne und Ökologie geht es vor allem um ihre Agenda. Filmkritik 

Servus Papa, See You in Hell – Kritik

VoD: Trotz seines rigorosen Titels Servus Papa, See You in Hell bewegt sich Christopher Roths leicht fiktionalisierter Film über eine Jugend in der Kommune von Otto Muehl jenseits der Sektenklischees – und nimmt auch die Welt da draußen kritisch in den Blick. Filmkritik 

Bones and All – Kritik

In Luca Guadagninos Kannibalenfilm Bones and All sind weder das strömende Blut noch die durchschnittenen Kehlen noch die Gedärme grenzüberschreitend – sondern sein Eintreten für die Filmkunst als ästhetische Utopie. Filmkritik 

Zeiten des Umbruchs – Kritik

Amerikanischer Herbst: James Gray hält in Zeiten des Umbruchs melancholische Rückschau auf das New York im Jahr der Reagan-Wahl und erzählt von den Schwierigkeiten eines 12-Jährigen, den Ungerechtigkeiten zu trotzen. Filmkritik