Neu auf critic.de

Club Zero – Kritik

Absurder Humor oder anti-wokes Statement? Club Zero, Jessica Hausners Satire über den Diätwahn in einem Eliteinternat, riskiert zumindest, im Kulturkampf von reaktionärer Seite vereinnahmt zu werden. Filmkritik 

Die Frau, die rannte – Kritik

Neu auf MUBI: In Die Frau, die rannte finden alte Freundinnen behutsam wieder zueinander, während von draußen eine weinerliche Männerwelt aus anderen Filmen von Hong Sang-soo herüberschwappt. Das Menschsein steckt dieses Mal ganz in der Katze. Filmkritik 

Schlußakkord – Kritik

Detlef Siercks Schlußakkord von 1936 trägt den NS-Propagandafilm sichtlich in sich. Doch dabei wirkt die Gestaltung des Melodramas über Flucht, Familie und Musik, als ob sich gerade ein Kind im Spielzeugladen ausprobiert. Filmkritik 

Venedig 2023 - Die Filme

Neue Filme von Michael Mann, Shinya Tsukamoto, David Fincher, Harmony Korine, Frederick Wiseman, Sofia Coppola, Ryusuke Hamaguchi, William Friedkin und Bertrand Bonello. Die 80. Filmfestspiele in Venedig haben ihr prall gefülltes und vielversprechendes Programm veröffentlicht. News 

Barbie – Kritik

Slapstick, Esoterik, Mattel: Greta Gerwig bringt einer verschrienen Plastikpuppe das Laufen und das Denken bei, schafft ein feministisches Feelgood-Movie, subversiv und ultimativ vermarktbar. Filmkritik 

Oppenheimer – Kritik

Oppenheimer, der Titan: Man mag Christopher Nolan die Überambition vorwerfen, mit der er seinem Helden Göttlichkeit aufbürdet. Doch dass wir uns wohl oder übel auf seine Seite stellen, liegt weniger in der Biopic-Dramaturgie begründet als in Nolans Ethos. Filmkritik 

Gehen und Bleiben – Kritik

Volker Koepp rückt die Personen, mit denen er über Uwe Johnson spricht, ins Zentrum der nordostdeutschen Landschaft, aus der sie nicht zu lösen sind. Gehen und Bleiben ist ein Film über das Erinnern und die Frage, wie die Dinge in Erinnerung behalten werden können. Filmkritik 

Die Purpursegel – Kritik

Die Purpursegel erzählt vom schwierigen Ankommen eines Kriegsheimkehrers in seinem französischen Heimatdorf. Die Symbolik, die Regisseur Pietro Marcello dafür findet, ist unverschämt nahe an der Romantik, die Bildsprache jedoch kompromisslos modern. Filmkritik 

Verschwommene Erinnerungen – Il Cinema Ritrovato 2023

Something old, something new, something borrowed, something blue: Auf dem Retrofestival konnte man sich in diesem Jahr etwa an kulturindustriellem Commie-Bashing und an Super-Soap-Spektakeln erfreuen oder in den Hollywoodfilmen von Rouben Mamoulian beobachten, wie sich Liebende zerlegen und wieder zusammensetzen. Gesammelte Eindrücke aus Bologna. Special