Neu auf critic.de

Queen of Earth – Kritik

Neu auf MUBI: Zwei Frauen am See, der Horror ganz nah. Alex Ross Perry bedient sich in der Motivkiste der Filmgeschichte und erweitert sein pessimistisches Laberkino um ein feines kleines Psychodrama. Filmkritik 

Air - der große Wurf – Kritik

In Ben Afflecks Film über den ikonischen Basketballschuh spielt Matt Damon einen Apostel mit Plauze, der in Michael Jordan seinen Messias findet. In der religiösen Erweckungsgeschichte zwischen MTV und Adam Smith schwingt dabei stets eine ironische Note mit. Filmkritik 

Der Gymnasiast – Kritik

VoD: Aus Verlust erwächst erst Trauer, dann Unberechenbares. Christophe Honoré erforscht weiter, was es heißt, ein junger schwuler Mann aus der Provinz zu sein. Leichtfüßig, betrübt, erotisch und intensiv. Filmkritik 

Leidenschaftliche Blümchen – Kritik

Neu auf DVD: Fünf Internatsschülerinnen gründen zur Entdeckung ihrer Sexualität ein Unternehmen. Leidenschaftliche Blümchen liefert verlässlich entsprechende Schauwerte, interessiert sich aber vor allem für die Unsicherheiten und Ängste der Jugend. Filmkritik 

John Wick: Kapitel 4 – Kritik

Im neuen Film um Keanu Reeves als Auftragskiller ist unsere Welt nur noch Hintergrund eines Videospiels, in dem sich die Figuren mit Hingabe die Lebenspunkte abziehen. Dabei verbindet John Wick 4 erneut Hochkultur mit Gore und Gekloppe. Filmkritik 

Der vermessene Mensch – Kritik

Wessen Geschichte wird erzählt, wer kommt aufs Filmplakat? In Der vermessene Mensch widmet sich Lars Kraume deutschen Kolonialverbrechen in Namibia – und muss sich auf der Premiere kritische Fragen anhören. Filmkritik 

Tagebuch einer Pariser Affäre – Kritik

VoD: Mit Fremdschammomenten und Slapstick-Miniaturen erzählt Tagebuch einer Pariser Affäre von vermeintlich unverbindlichen Sextreffen. Zugleich führt der Film ständig vor, was seine ungleichen Hauptfiguren ausblenden: wie sehr sie ineinander verliebt sind. Filmkritik 

Sick of Myself – Kritik

Entzückt vom bandagierten Gesicht: Kristoffer Borgli lässt in Sick of Myself seine Protagonistin für ein bisschen Aufmerksamkeit die eigene Gesundheit opfern – und karikiert dabei unsere distinktionsbesessene Gegenwart. Filmkritik