Die Unschuld – Kritik
Hirokazu Koreeda versetzt Rashomon in die Schule. Die Unschuld setzt seine Sozialkritik dreimal neu an und verliert sich dann in einer Fantasie. Filmkritik
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Hirokazu Koreeda versetzt Rashomon in die Schule. Die Unschuld setzt seine Sozialkritik dreimal neu an und verliert sich dann in einer Fantasie. Filmkritik
Hirokazu Koreeda, Catherine Corsini und Wang Bing blicken auf die Jugend: Die ersten drei Filme sind im Wettbewerb von Cannes gelaufen – einer von ihnen war bereits im Vorfeld kontrovers diskutiert worden. Special
Im zweiten Teil seines „Diptychons über zwei Brüder“ zwingt Ulrich Seidl sein Publikum dazu, den Blick des pädophilen Ewald auf Kinder einzunehmen. Sparta untersucht Machtverhältnisse, indem er uns die Brille des Überlegenen aufsetzt. Filmkritik
Mit The Goldman Case von Cédric Kahn und Ama Gloria von Marie Amachoukeli eröffnen zwei schlichte Filme die wichtigsten Nebensektionen des Festivals – die völlig unterschiedlich auf die Welt und ihre Protagonisten blicken. Special
Zur Eröffnung zeigt das Festival von Cannes Maïwenns von Netflix mitfinanziertes Kostümdrama Jeanne du Barry mit Johnny Depp. Schlaglichter auf den Film, auf einige Kontroversen rund ums Festival und darauf, was Cannes 2023 verspricht. Special
Beschwerden werden nicht geduldet, auch Fragen zu strategischen Entscheidungen sind nicht willkommen: Cannes-Direktor Thierry Frémaux ändert schleichend seinen Diskurs zur Geschlechtergerechtigkeit, wirkt 2023 aber doch so defensiv wie noch nie. Ein Kommentar. News
Sein neuer Roman The Shards zeigt einmal mehr, dass American-Psycho-Autor Bret Easton Ellis ein ziemlich cinephiler Schriftsteller ist. Schon darum liegt die Adaption seiner Werke für die Leinwand nahe. Ein Essay über Kurzschlüsse zwischen Literatur und Film sowie Autobiografie und Fiktion. Special
Harald Brauns Melodram um einen Arzt, der den dänischen Königin behandelt und sich in die Königin verliebt, nimmt den Geist von 1968 ebenso vorweg wie die ihm folgende Ernüchterung. Herrscher ohne Krone (1957) lebt vom Kampf zwischen der utopischen Einfachheit des O.W. Fischer und der fragilen Expressivität von Horst Buchholz. Filmkritik
Die größte Entertainment-Industrie unter der Lupe einiger ihrer größten Fans: Das Thema der 69. Kurzfilmtage Oberhausen widmet sich aus Games entstandenen Filmen. Die sind natürlich ideologiekritisch, machen aber ganz sicher nicht süchtig. Special
Krieg, KI und das Gesundheitssystem: Im Wettbewerb der diesjährigen Kurzfilmtage widmen sich 48 Filme denkbar aktuellen Fragen. Antworten sind naturgemäß rar gesät – und finden sich am ehesten im filmästhetischen Blick zurück. Special