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Ein verheißungsvoller Auftakt

Nach den ersten beiden Wettbewerbsfilmen, Leb wohl, meine Königin! von Benoît Jacquot und Aujourd'hui von Alain Gomis, mag man schnell verleitet sein, eine neue Berlinale-Wettbewerbs-Ära auszurufen. Welch ein Auftakt! Der staubige Daldry außer Konkurrenz, Extrem laut und unglaublich nah, darf getrost übersehen werden. Schwieriger wird es aber schon, wenn man das Kindesmissbrauchs-Drama À moi seule verteidigen will: halb-subtil, halb-komplex, mit reichlich abgestandener Großaufnahmen-Ästhetik, ein letztlich feiger Versuch, ein schwieriges Sujet zu inszenieren, ohne Risiko. Schlicht ein Film ohne Haltung. Den überragenden Einstand in die 62. Berlinale kann uns der schnell vergessene Film dennoch nicht mies machen. Weiter zu unserer Berlinale-Seite mit Kritiken, Trailern und Specials. News 

I, Anna – Preview

Bevor Nico Hofmann als Produzent von Eventfilmen wie Unsere Mütter, unsere Väter im deutschen Fernsehen wütete, war er selbst noch als Regisseur tätig. Sein letzter Film hieß Solo für ... Preview