Glaube, Liebe, Tod – Kritik
Über herrschende Machtverhältnisse und mangelndes Mitgefühl. Peter Kern gegen den Rest der Welt. Filmkritik
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Über herrschende Machtverhältnisse und mangelndes Mitgefühl. Peter Kern gegen den Rest der Welt. Filmkritik
Dancer in the fog. Filmkritik
Die Ausweitung der Affirmationszone. Filmkritik
Anatomie einer Entführung. Filmkritik
Erster Film der Retro ist natürlich Aelita, jener sowjetische „Science-Fiction“-Film von 1924, über den im Vorfeld dieser Berlinale immer geschrieben wurde, wenn von den alten russischen Stummfilmen die Rede war, die hier wunderbarerweise zu sehen sind. Science-Fiction in Anführungsstrichen deshalb, weil die Szenen in der Parallelwelt des Mars lediglich die Tagträume des Protagonisten sind, den im nachrevolutionären Moskau die Eifersucht quält. Aber diese Szenen haben es in sich! Zur Live-Klavierbegleitung sieht man skurrile expressionistische Kostüme (die Soldaten sehen ein wenig so aus wie die imperialen Sturmtruppen in Star Wars) in einem Bühnenbild aus Treppen und Kegeln, in dem es – wir sehen schließlich ein Produkt der „Roten Traumfabrik“ – auch noch zur Revolution der geknechteten Arbeiter kommt. News
Martina Gedeck in einer Tour de Force als einzige Darstellerin (und Vorleserin) eines Film über Isolation und Harmonie mit der Natur. Filmkritik
VoD: Draußen weht der Wind, und drinnen ticken die Uhren. Filmkritik
Begründet Philipp Scheffner ein neues Subgenre des Dokumentarfilms? Über Erkenntnis- und Forschungsprozesse dank Listening Heads. Filmkritik
Shakespeare, gespielt von Mördern und Mafiosi: Der italienische Wettbewerbsbeitrag bei der Berlinale ist eine faszinierende Mischung aus Theater und Realität. Filmkritik
Nepal im Berlinale-Panorama. Das klingt auf dem Papier wie ein Hingucker. Und gerade für die Erforschung weithin unbekannter Kinematografien eignet sich ein so breit gefächertes Festival wie die Berlinale ganz besonders. Früher gab es dafür im Forum Länderschwerpunkte, die den Bemühungen eines fokussierteren Programms unter Christoph Terhechte zum Opfer fielen. Dennoch ist dieser Ansatz der vorbehaltlosen Neugierde auch 2012 präsent – etwa in der Vorstellung eines verschollenen Kinos: des kambodschanischen aus der Zeit vor der Zerstörung durch die Roten Khmer. Die Erwartungen an Filmfestivals sind widersprüchlich, auch die ein und derselben Person. Selbstverständlich freue auch ich mich auf die Möglichkeit, einen nepalesischen Film zu sehen. News