Die Passion der Jungfrau von Orléans – Kritik
Die Macht der Großaufnahme. Carl Theodor Dreyer dreht keinen Historienfilm über Jeanne d’Arc. Filmkritik
--> -->
Die Macht der Großaufnahme. Carl Theodor Dreyer dreht keinen Historienfilm über Jeanne d’Arc. Filmkritik
Bei Filmtiteln wie They Eat Scum, You Killed Me First und War is Menstrual Envy liegen die Erwartungen naturgemäß hoch. All diese Underground-Werke stammen aus dem Dunstkreis einer lose zusammenhängenden Gruppe New Yorker Filmemacher, die Nick Zedd unter dem Namen “Cinema of Transgression” vereinte. Inspiriert von der rotzigen Attitüde des Punk drehten sie schmutzige kleine Filme voller Sex, Gewalt und schwarzem Humor. Beteiligt waren unter anderem heute etablierte Künstler wie der Fotograf Richard Kern, die Musikerin Lydia Lunch und Multi-Talent David Wojnarowicz.
In ausgewählten Kinos waren diese Filme immer mal wieder zu sehen, jetzt gibt es in den Berliner Kunst-Werken auch die erste Ausstellung, die sich der Bewegung widmet. Unter dem Titel YOU KILLED ME FIRST - The Cinema of Transgression wird noch bis zum 9. April Einblick in einen anarchistischen Kosmos gewährt. Der Eintritt ist natürlich erst ab 18 Jahren. News
Stumme Schreie in einer hoffnungslosen Situation. Yang Yonghi arbeitet ein weiteres Mal ihre nordkoreanische Familiengeschichte auf, diesmal mit einem Spielfilm. Filmkritik
Das Haus der Krokodile ist eine alte, furchteinflößende Villa, in der der elfjährige Viktor mit seiner Familie wohnt. Als die Eltern im Urlaub sind, erscheint dem Jungen im Spiegel ein ... Preview
Passend zum 50. Jubiläumsjahr des Oberhausener Manifests kommt ein Dokumentarfilm über einen der prominenteren Unterzeichner in die Kinos. 1998 starb der Filmemacher Ulrich Schamoni nach schwerer ... Preview
Der amerikanische Autor Seth Grahame-Smith hat seine eigene Methode gefunden, Jane Austen für die Neuzeit aufzupeppen. Stolz und Vorurteil und Zombies erzählt im Grunde genommen dieselbe Geschichte ... Preview
Für alle, die während der Berlinale das Forum vernachlässigt haben, gibt es die nächsten Tage im Arsenal noch einmal die Gelegenheit ausgewählte Filme nachzuholen. Das betrifft unter anderem die sehr sehenswerte Mini-Retrospektive des japanischen Nachkriegsregisseurs Kawashima Yuzo, aus der noch die beiden Dramen Suzaki Paradise: Red Light und Between Yesterday and Tomorow auf dem Programm stehen. News
Ausweitung der Kampfzone. Tsui Harks jüngster Wuxia-Film setzt neue Maßstäbe im Umgang mit 3D. Filmkritik
Von Berlinale-Depression keine Spur. Nach zehn Tagen Filmmarathon am Potsdamer Platz ist die Stimmung so gut wie lange nicht mehr. Special
Vom Goldenen Bären bis zum Berlin Today Award: Alle Preisträger der 62. Berlinale auf einen Blick.
Goldener Bär – Bester Film: Caesar Must Die (Cesare deve morire) von Paolo & Vittorio Taviani
Silberner Bär – Großer Preis der Jury: Just the Wind (Csak a szél) von Bence Fliegauf
Silberner Bär – Beste Regie: Christian Petzold für Barbara
Silberner Bär – Herausragende künstlerische Leistung: Lutz Reitemeier für die Kamera in White Deer Plain (Bai lu yuan) von Wang Quan'an
News