Eine Protagonistin, die erst eine werden muss. Ida Lupino erzählt von einer jungen Tennisspielerin auf dem Weg nach oben – und zeigt sie selbst als Tennisball, der zwischen der herrischen Mutter und dem besitzergreifenden Freund herumgeschlagen wird. Filmkritik
Abgeschnitten, verloren, aus dem Zusammenhang gerissen. 1950 widmet sich Ida Lupino einem Tabuthema und erzählt, wie eine Vergewaltigung das friedliche Leben einer jungen Frau zerstört. Filmkritik
Ein Fall von Zensur rüttelt an der israelischen Filmbranche und legt die Widersprüche offen, aus denen sich das Filmfestival von Jerusalem gerade erst neu zusammensetzt. Mehr vielleicht als anderswo begegnen sich in der heiligen Stadt auf produktive Weise Glauben und Pragmatik. Special
VoD: Die versehrte Tänzerin und die Hoffnung auf stützende Close-ups. In ihrem ersten offiziellen Spielfilm repariert Ida Lupino einen weiblichen Körper. Filmkritik
An den Rändern Hollywoods drehte die Schauspielerin Ida Lupino in den 1950er Jahren nicht nur einige ebenso zärtliche wie brutale B-Movies, sondern setzte mit ihrer eigenen Produktionsfirma gleich eine ganze Filmmaschinerie in Gang. Mit einem Special widmen wir uns in den nächsten zwei Wochen ihrem außergewöhnlichen Schaffen. Special
Der Wettbewerb bleibt wagemutig. Die Filme des 68. Internationalen Filmfestivals in Locarno auf einen Blick. News
Menschenhandel in Mumbai. Partho Sen-Gupta hat einen schauerhaft stimmungsvollen und gleichwohl einfühlsamen Film noir gedreht. Filmkritik
Empfindsam wie ein Viereck: Cameron Crowe verwechselt die Romantik mit bloßer Geometrie. Filmkritik
Vom Studioregisseur zum New-Hollywoood-Auteur: Mit einer Werkschau von 15 Filmen nähert sich das Arsenal vom 10. Juli bis zum 30. August dem Regisseur Don Siegel. Special
Jedes Jahr im Sommer wird Bologna zum Pilgerort der cinephilen Welt. Zu Recht! Neben Retrospektiven über Leo McCarey und den frühen japanischen Farbfilm glänzt das Festival Il Cinema Ritrovato mit seinem Bewusstsein für den analogen Film. Special