Berlinale 2025: Empfehlungen
Morgen beginnt der Vorverkauf für die 75. Berlinale. Wir haben uns schon mal ein wenig im Programm umgesehen und verraten, welche Filme man sich nicht entgehen lassen sollte. Special
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Morgen beginnt der Vorverkauf für die 75. Berlinale. Wir haben uns schon mal ein wenig im Programm umgesehen und verraten, welche Filme man sich nicht entgehen lassen sollte. Special
Mit schwungvollem Agitprop-Gestus verbindet Soundtrack für einen Staatsstreich den Unabhängigkeitskampf des Kongos mit dem Jazz der 60er und den globalen Wirren des Kalten Krieges. Johan Grimonprez’ Dokumentarfilm ist dabei nicht immer souverän, aber auf charmante Art undidaktisch. Filmkritik
Neu auf MUBI: Ein romantischer Slapstick-Wirbelsturm im präkommunistischen China: Tsui Harks meisterlicher Shanghai Blues liefert Attraktionen im Sekundentakt, ist aber gleichzeitig von melancholischen Stimmungen durchzogen. Filmkritik
Gelebte Kleinstadtsolidarität in Sepia gegen die matte Traurigkeit der Gegenwart. In Patrizia Fonts Der Lehrer, der uns das Meer versprach über einen freigeistigen Dorfpädagogen während des spanischen Bürgerkriegs sind die Gegensätze etwas arg grob gezeichnet. Filmkritik
Mit Maria vollendet Pablo Larraín nach Jakie und Spencer seine Trilogie über ikonische Frauenfiguren mit Glamour-Faktor. Maria Callas, gespielt vom kongenial gehetzten Superstar Angelina Jolie, bleibt darin ein Rätsel. Nur ihre Stimme ist herzzerreißend. Filmkritik
Ein Film, der ständig vor dem Kollaps steht: Johannes Grenzfurthners Found-Footage-Horror Solvent erzählt, wie die NS-Ideologie auf einem österreichischen Bauernhof wieder an die Oberfläche sickert und gibt sich dabei ganz dem Wahnsinn hin. Filmkritik
Die wahre Geschichte von Nicholas Winton, der jüdische Kinder vor dem Holocaust rettete. One Life besticht mit stilistischem Understatement und Figuren, die den Ball flach halten. Aber am Schluss erwischt es einen doch. Filmkritik
Im dritten Teil der Filmreihe um den sprechenden Bären tauscht Neu-Regisseur Dougal Wilson das wilde London gegen die Tiefen des Dschungels. Dort findet Paddington in Peru eine gänzlich neue Spielwiese für seine Figuren, kann aber der Erinnerung an die Vorgängerfilme nicht ganz entfliehen. Filmkritik
Das Opfer eines Hate-Crimes lässt sich auf eine Affäre mit seinem Peiniger ein. Der ursprüngliche Racheplan gerät in dem abgründigen Erotikthriller Femme jedoch bald in den Hintergrund. Filmkritik
Die Ideale der Demokratie in Henry Fondas scheuer Körpersprache vs. Trumps „Räuberbarone“. Lukas Foerster spricht mit dem österreichischen Regisseur und Filmhistoriker Alexander Horwath über seinen Film-Essay Henry Fonda for President. Interview