Diachrone Linien in Inhalt und Form: Zwei Dokumentarfilme atmen Geschichte und stoßen Rauch aus, der die Gegenwart vernebelt, zwei Spielfilme aktualisieren Traditionen der Filmgeschichte auf ganz eigene Weise. Special
Mike Howell träumt bekifft von raumfahrenden Gorillas und erschlägt ganze Sondereinheiten mit gefrorenen Burger Patties – eigentlich will er aber einfach nur heiraten. Filmkritik
Entführung als Befreiung: Cédric Kahn widmet sich dem Fall eines Mannes, der seine Kinder kidnappt und über Jahre unentdeckt bleibt. Moralischen Fragen weicht er dabei glücklicherweise aus. Filmkritik
Auf der Fanmeile mit dem Führer. Es ist mal wieder Frühling für Hitler. Filmkritik
Junun ist eine filmische Jamsession und nebenbei der neue Film von Paul Thomas Anderson, das Ganze ist exklusiv auf MUBI zu sehen. Filmkritik
Gott ist ein Arschloch, und seine Welt ist ein Vergnügungspark, dessen Attraktionen nicht viel Abwechslung bieten. Filmkritik
„Und dann war ich allein.“ Peter Brunner ist ein ebenso zärtlicher wie poetischer Film über Abschied, Tod und Trauer gelungen. Filmkritik
Traurigkeit und steife Schwänze: Ein Familiendrama aus Québec ist eher an stiller Anteilnahme interessiert, die neuen Filme von Gabriel Mascaro und Athina Rachel Tsangari leben von mal mehr, mal weniger sinnlicher Nacktheit. Special
Auf den rechten Weg: Der kanadische Regisseur Jean-François Caissy zeigt das Erwachsenwerden zwischen Schulrichtlinien und grenzenlosen Naturlandschaften. Filmkritik
Kino- und Kulturabbau bei der hessischen Filmförderung: Minister Boris Rhein verplant aus Versehen ein Drittel des kulturellen Etats für Fernsehproduktionen und dreht sich die Wahrheit zurecht. Was passiert, wenn wirtschaftliche und kulturelle Filmförderungen zusammengelegt werden, lässt sich in Hessen gerade in absurdester Form verfolgen. Special