Vom 30. Oktober bis zum 29. November widmet sich das Berliner Zeughauskino dem chinesischen Kino der letzten Jahre. Erstaunlich dabei ist vor allem die politische und ästhetische Vielfalt, die von subversiven Mainstreamkomödien bis zu entschieden anklagenden Dokumentarfilmen reicht. Special
Wir Kinder von der Piazza San Babila: Carlo Lizzanis Meisterwerk von 1976 ist ein schonungsloses Porträt jener Zeit, als die italienische Gesellschaft an allen Seiten bröckelte und langsam vor sich hin faulte. Filmkritik
Apple kam nicht in die Welt; die Welt kam mit Apple. Danny Boyle verfällt dem Teufel, den er selbst an die Wand malt. Filmkritik
Vom 21. bis zum 25. Oktober wird im Berliner Kino Moviemento wieder die sexuelle Vielfalt gefeiert. Höhepunkt des Festivals ist eine Hommage an die legendäre Produktionsfirma Hand in Hand Films, die in den 1970er Jahren noch die Utopie vom Porno als Kunstform träumen durfte. News
Die Auswüchse der Militärjunta: Pablo Trapero inszeniert die Geschichte des Puccio-Clans als Anti-Thriller über Grausamkeit und Eskapismus. Filmkritik
Philippe, das Seil und die Türme: Trotz straff zielführenden Erzählstils nimmt sich Robert Zemeckis genug Zeit, den Tanz seines Helden überm Abgrund zu feiern. Filmkritik
Papas Kino ist tot! Es leben die Filme der Töchter! Eine Berliner Retrospektive wirft ab heute einen weiblichen Blick auf das europäische Aufbruchskino. News
E pluribus unum: Frederick Wiseman findet den Entwurf eines bunten Einwanderungslandes in einem New Yorker Stadtviertel. Filmkritik
Wenn der Blutstropfen zum Cumshot wird. Guillermo del Toro hat eine Gothic-Horror-Romanze gedreht, die überzeugt, weil sie es ernst meint. Filmkritik
Wie verfehlen wir uns richtig? Zweimal lässt Hong Sang-soo seine Figuren sich kennenlernen. Aus dem klaren Konzept entweichen nur umso deutlicher die Unklarheiten des Lebens. Filmkritik