The Ugly Stepsister – Kritik
In The Ugly Stepsister entwirft Regie-Debütantin Emilie Blichfeldt eine großartige Body-Horror-Variante von Aschenputtel – und rückt dabei tradierten Schönheitsidealen mit dem Hackebeil zu Leibe. Filmkritik
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In The Ugly Stepsister entwirft Regie-Debütantin Emilie Blichfeldt eine großartige Body-Horror-Variante von Aschenputtel – und rückt dabei tradierten Schönheitsidealen mit dem Hackebeil zu Leibe. Filmkritik
Halbzeit auf der Berlinale: In der zweiten Folge unseres Podcasts sprechen wir über drei neue Wettbewerbsfilme. Special
Frédéric Hambaleks schöne, klug reduzierte und wendige Ehekomödie Was Marielle weiß blickt mit viel Gespür für kommunikative Ironie auf die kaum vermeidbaren Ausweich- und Vermeidungsmanöver zwischen Partnern - und auf ihr Verlangen, diese Abgründe zumindest zeitweilig zu überwinden. Filmkritik
Sechs kurze Texte aus den Berlinale-Sektionen Wettbewerb, Panorama und Generation. Verfasst von Studierenden des Seminars „Schreiben über Film: Berlinale 2025“ (Stiftung Universität Hildesheim). Special
Mutter-Tochter-Konflikt unter der glühenden Sonne Spaniens, Vicky Krieps in einer Schlüsselrolle und „Queer Coming of Age“ als Tagline. Klingt verführerisch, führt aber leider zu nichts. Stattdessen ähnelt Rebecca Lenkiewiczs Hot Milk einer hölzernen und klischeebeladenen Telenovela. Filmkritik
In ihrem düsteren Märchen Herz aus Eis spielt Regisseurin Lucile Hadžihalilović gekonnt auf der Klaviatur des Unheimlichen. Vor lauter Schönheit wird jedoch auch der Plot manchmal von einer allzu eisigen Starre erfasst. Filmkritik
Berlinale 2025 – Forum: Eine ominöse Miniaturwelt, durchschallt von Popsongs und politischen Ansprachen. In little boy misst James Benning die Endzeitdebatten der letzten Jahrzehnte aus. Vor dem Abdriften ins Anekdotische rettet den Film seine kindlich-unbedingte Überzeugung, dass dringend etwas getan werden muss. Filmkritik
Hélène Cattet und Bruno Forzani greifen in Reflection in a Dead Diamond tief in den Bilderfundus des 60er-Jahre-Eurospy-Kinos. Die pulsierende Masse visueller Attraktionen verdichtet sich zu einem Film, nach dem niemand gefragt hat und der darum umso berauschender ist. Filmkritik
Der Knef beim Denken und unaufgeregten, klugen Sprechen zuschauen: Schon dafür lohnt sich Luzia Schmids Doku Ich will alles. Hildegard Knef, die, auch wenn zuweilen irritierend, die nonchalante Künstlerin faszinierend porträtiert. Filmkritik
Berlinale 2025 – Forum: Das komplizierte Gemisch aus Abhängigkeiten und Eigenbedürfnissen. Wie die gemeinsame oder fremde Sprache Körper verändern kann. Mit filmischer Anteilnahme porträtiert Ivette Löcker die problembeladene Beziehung eines österreichisch-gambianischen Liebespaars. Filmkritik