Boris sans Béatrice – Kritik
Die Götter tanzen im versteinerten Zustand. Denis Côté schaufelt sich auf der Suche nach dem besseren Menschen zurück in den Polytheismus. Filmkritik
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Die Götter tanzen im versteinerten Zustand. Denis Côté schaufelt sich auf der Suche nach dem besseren Menschen zurück in den Polytheismus. Filmkritik
Drei Frauen in Damaskus: In ihrem Dokumentarfilm findet die syrische Regisseurin Sara Fattahi Bilder für den inneren Belagerungszustand. Filmkritik
Mohamed Ben Attia bricht eine an sich selbst zweifelnde tunesische Gesellschaft entlang der Geschichte einer ersten Liebe auf. Filmkritik
Über ihre Leiche: In einer episodisch angelegten und mit ausländischen Schauspielerkörpern gefüllten Reflexion über das Schicksal der toten Eva Perón gelingt Pablo Agüero eine anregende Verknüpfung von Ereignisgeschichte und ihrem symbolischen Unterbau. Filmkritik
Timing is everything! Joel und Ethan Cohen haben einen Film gedreht, in dem sie beherrschen, wovon sie erzählen, und durch den sie erzählen, weil sie’s beherrschen. Filmkritik
Das Konzept ist einfach: Schlampe und Mauerblümchen tauschen bei einer Ü40-Party die Rollen. Doch schon jetzt möchte man Sisters prophezeien, eine der besten Komödien des Jahres zu werden. Filmkritik
1966 – Papas Kinos bebt (1): Von wegen weltoffener Neuer Deutscher Film. Alfred Vohrer hat eine Gaunerfantasie mit bonbonbunten Dekors, durchgeknallten Garderoben und einem sympathischen Sinn für Artifizialität gedreht. Nicht zuletzt zeigt sein Film, wie internationalisiert das bundesdeutsche Filmschaffen damals war. Filmkritik
Ein von ökonomischen Zwängen befreites Experimentierfeld. Das Forum widmet sich dem japanischen 8mm-Film der 1970er und 80er Jahre und zeigt dabei junge Regisseure wie Sogo Ishii, Shinya Tsukamoto und Sion Sono, die sich gegen eine normierte Gesellschaft auflehnen. Special
Die fröhliche Praxis des wiederermöglichten Anschauens, oder wie man das kommerzielle deutsche Kino des Jahres 1966 mit offenen Augen würdigt: Auftakt zu einer Textreihe, die sich als Ergänzung und Gegenstück zur diesjährigen Berlinale-Retro versteht. Special
Ein Wochenende in der Provinz: In einem bretonischen Landhaus reißt Olivier Jahan die alten Wunden eines entfremdeten Paares wieder auf – und kreiert dabei ein beklemmendes Kammerspiel. Filmkritik