1966 – Papas Kino bebt (12): Rudolf Zehetgrubers Beitrag zur Kommissar X-Reihe führt an touristisch ergiebige Schauplätze in Ceylon und hält sich nonchalant an die Regeln des Eurospy-Genres, mit dem das deutsche Trivialkino in die große weite Welt ausschlug. Filmkritik
Todd Solondz hat ein American-Indie-Remake von Bressons Zum Beispiel Balthasar gedreht. Mit einem Dackel. Und viel Humor. Filmkritik
The Spirit and the Flesh – Über Religion im US-Kino und den Chicagoer Regisseur Stephen Cone, dessen neuesten Film es nun auf DVD gibt. Filmkritik
Die pralle Fülle des Kinos gibt es jetzt auch online. Jedenfalls wenn man unseren Empfehlungen ins Netz von Netflix, MUBI und Amazon Prime folgt. News
Weniger Poparchäologie als schwermütiger Blick in die BRD-Provinz zur Zeit der geistig-moralischen Wende. Till Müller-Erdenborns Spielfilmdebüt zeigt zwei junge Männer, die sich an ihren Alptraumvätern abzappeln. Filmkritik
Leben und Maschine: Der türkische Gastarbeiter Husseyin sucht nach dem Leben in Berlin und verlässt die Szene stets in die Richtung, aus der er sie betrat. Filmkritik
Lustvolle Experimente: Vom 3. bis 18. Juni gibt es in Berlin wieder eigenwillige US-Independent-Filme zu sehen – erstmals im Kino Arsenal. News
Ein Leben auf Autopilot. In seinem letzten im Iran gedrehten Film erzählt Sohrab Shahid Saless von einem alten Ehepaar, das sich ein Gefängnis aus Routinen gebaut hat. Filmkritik
Lehrer: Finger weg. Maria Schrader hat einen Historienfilm gedreht, der Stefan Zweig weder als Material für den Literatur- noch für den Geschichtsunterricht aufbereitet. Die Erfahrung der Vergangenheit, ein ästhetisches und ein erzählerisches Fest. Filmkritik
Ein Schritt vor, drei Jahrzehnte zurück: Richard Linklater rückt nach dem Coming-of-Age mit Boyhood in Richtung College vor, reist dafür aber ins Jahr 1980 zurück. Und stellt mal wieder ganz unverblümt ein paar Fragen ans Leben. Filmkritik