Lou Andreas-Salomé – Kritik
Das Biopic von Cordula Kablitz-Post will die Titelheldin als emanzipierte Frau des 19. Jahrhunderts porträtieren. Besonders steht dabei im Fokus, ob sie ihre sexuelle Enthaltsamkeit aufgeben wird. Filmkritik
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Das Biopic von Cordula Kablitz-Post will die Titelheldin als emanzipierte Frau des 19. Jahrhunderts porträtieren. Besonders steht dabei im Fokus, ob sie ihre sexuelle Enthaltsamkeit aufgeben wird. Filmkritik
An den Rändern Hollywoods drehte die Schauspielerin Ida Lupino in den 1950er Jahren dunkel schimmernde B-Movie-Juwelen. Das Berliner Arsenal zeigt im Juli die meisten von Lupinos Regiearbeiten sowie einige Filme, in denen sie ihren spröden Charme als Schauspielerin versprüht. News
Erst wenn es ganz still ist, beginnen Worte zu klingen. Dalibor Matanic lässt seine Figuren vor allem eines: schweigen. Über Liebe, über Krieg und den Drang, aus Verzweiflung zu implodieren. Filmkritik
Mein Opa hat mich einmal angelogen, als er behauptete, Das Krokodil und sein Nilpferd „aus Versehen“ von der VHS-Cassette gelöscht zu haben. Tatsächlich wollte er verhindern, dass ich weiterhin bei jedem großelterlichen Besuch weitere Dutzend Male das Vorspielen des Films verlangte. Special
Das Rätsel als ermüdende Faszination: Der venezolanische Debütant Lorenzo Vigas hat im letzten Jahr überraschend das Festival von Venedig gewonnen – aber nicht jede überraschende Entscheidung ist eine für überraschendes Kino. Filmkritik
Die Unmöglichkeit der Liebe im Dienstfahrzeug. Constanze Hermann deliriert sich einen realen Albtraum, in dem Kommissar, Kollege und verhinderter Kopulant Hanns von Meuffels immer mehr ihr als irgendwelchen Tätern auf der Spur ist. Filmkritik
Wer diesen Film gesehen hat, wird sich im Leben nie selbst einen Jägerzaun anschaffen. Wechselbalg zeigt ein Kleinbürgertum, das sich jeden Gedanken an ein Glück jenseits der eigenen vier Wände ausgetrieben hat. Filmkritik
Schimmel im Champagnerglas. Ben Wheatleys Dystopie bringt einer Gesellschaft den tausendfachen Zeitlupentod. Filmkritik
Die Retrospektive des diesjährigen Festivals von Locarno wird sich dem Kino der jungen BRD widmen. Ende April gab es in Frankfurt bereits einen kleinen Vorgeschmack. Dabei waren deutsche Filme zu entdecken, die von Migranten gedreht wurden, unversöhnlich auf die eigene Vergangenheit blicken – und erstaunlich viele englische Dialoge haben. Special
Was passiert, wenn die Masken fallen? Pietro Marcello verbildlicht einen Abgesang auf die Conditio humana aus der Sicht eines verwaisten Büffels. Filmkritik