Neu auf critic.de

Die Wahrhaftigkeit des Trivialen

Die endlose Liste seiner Bewunderer reicht von Fassbinder über Todd Haynes und Pedro Almodóvar bis zu Dominik Graf. Das Berliner Zeughauskino widmet sich mit einer opulenten Retrospektive dem Werk von Douglas Sirk – und gibt Aufschluss darüber, wie vielseitig der vor allem durch seine Hollywood-Melodramen bekannte Regisseur eigentlich war.

News 

Vom Über-Blick zur Superzeitlupe

Die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender preisen alle möglichen Second Screens an, mit denen sie das Fußballspiel aus anderen Perspektiven zu erschließen suchen. Doch auch beim Fußball stellt erst die Form den Inhalt her. Eine Bildanalyse zur EM von Till Kadritzke. Special 

Europäer schießen aufeinander

Der Wilde Westen mitten in Europa: Wie das Elfmeterschießen zum Shootout à la Sergio Leone wird und dabei doch gerade die Gemüter beruhigt. Eine Kolumne von Nino Klingler. Special 

Fernsehen. Im Kino. Auf dem Filmfest München

Die Reihe Neues Deutsches Fernsehen stellt vieles beim Münchner Filmfest in den Schatten. Man kann das als Siegeszug des Fernsehens feiern oder damit den Einsturz der vermeintlich überholten Differenz zwischen Kino und TV propagieren. Special 

Lou Andreas-Salomé – Kritik

Das Biopic von Cordula Kablitz-Post will die Titelheldin als emanzipierte Frau des 19. Jahrhunderts porträtieren. Besonders steht dabei im Fokus, ob sie ihre sexuelle Enthaltsamkeit aufgeben wird. Filmkritik 

Im moralischen Zwielicht

An den Rändern Hollywoods drehte die Schauspielerin Ida Lupino in den 1950er Jahren dunkel schimmernde B-Movie-Juwelen. Das Berliner Arsenal zeigt im Juli die meisten von Lupinos Regiearbeiten sowie einige Filme, in denen sie ihren spröden Charme als Schauspielerin versprüht. News 

Mittagssonne – Kritik

Erst wenn es ganz still ist, beginnen Worte zu klingen. Dalibor Matanic lässt seine Figuren vor allem eines: schweigen. Über Liebe, über Krieg und den Drang, aus Verzweiflung zu implodieren. Filmkritik 

Caracas, eine Liebe – Kritik

Das Rätsel als ermüdende Faszination: Der venezolanische Debütant Lorenzo Vigas hat im letzten Jahr überraschend das Festival von Venedig gewonnen – aber nicht jede überraschende Entscheidung ist eine für überraschendes Kino. Filmkritik