Deutscher Nachwuchs in der Ausnüchterungszelle. Die Berlinale-Perspektive zeigt vornehmlich Filme, die ihre Energie darauf verwenden, sich selbst zu züchtigen. Einige jedoch schlüpfen unbemerkt ins Freie und geben sich dem Rausch der Ungewissheit und des Konstruierten hin. Special
Am Donnerstag starten die 67. Internationalen Filmfestspiele Berlin. Unsere Autoren haben sich schon mal im Forum, Panorama und der Perspektive Deutsches Kino umgesehen, welche Filme man sich nicht entgehen lassen sollte. Special
Die Filme der 67. Berlinale und der unabhängigen Woche der Kritik auf einen Blick. (Jetzt mit neuen Trailern) News
Ein Interview mit Philip Scheffner über seinen experimentellen Dokumentarfilm Havarie, das Filmemachen als sozialen Prozess und das Bild als Begegnung auf Augenhöhe. Interview
Eine Party von einem Film: Pablo Larraín stößt den großen chilenischen Dichter nicht vom Sockel, nimmt aber das Denkmal auseinander. Filmkritik
Ist Kino Wahrheit, 120 Mal in der Sekunde? Ang Lee beleuchtet mit digital aufgedonnerter Ästhetik eine PR-Tour der US-Army – und stellt im grellen Schimmer des Flutlichts eines Footballstadions das Verhältnis zwischen Heldentum und Kriegstrauma zur Disposition. Filmkritik
Ein Plädoyer für filmische Zeitlichkeit: Philip Scheffner zerdehnt einen dreiminütigen Videoclip von einem Flüchtlingsboot - und ermöglicht auf der Tonspur, was im Bild unmöglich erscheint. Filmkritik
Mit Filmen, Fotografien und Installationen entdeckt das libanesische Künstlerduo Hadjithomas/Joreige das Politische im Reich des Imaginären. Eine schöne Einzelausstellung im Münchner Haus der Kunst zeigt, wie schon das bloße Sehen zum schöpferischen Prozess wird. News
Erschaffung und Erschlaffung des Wortes: Wim Wenders überführt das gleichnamige Theaterstück des österreichischen Schriftstellers Peter Handke in einen 3D-Film und fügt dem eine Reflexion über das künstlerische Schöpfen hinzu. Filmkritik
Keiner verlässt ungerührt den Saal! In Garth Davis’ Verfilmung eines autobiografischen Bestsellers geht ein Kind im Zug verloren und wandert durch ein Kino-Indien, in dem alles vor Sinn glüht. Filmkritik