The Dinner – Kritik
Eine Runde Familienpolitik: Hysterisch lachend lässt Oren Moverman sein weißes Bürgertum vom Dinnertable aufstehen, um in der Vergangenheit zu bohren, Gesetze auf den Weg zu bringen und Hate Crimes zu vertuschen. Filmkritik
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Eine Runde Familienpolitik: Hysterisch lachend lässt Oren Moverman sein weißes Bürgertum vom Dinnertable aufstehen, um in der Vergangenheit zu bohren, Gesetze auf den Weg zu bringen und Hate Crimes zu vertuschen. Filmkritik
Dissonanzen im Empfinden. In seinen besten Momenten fragt Ildikó Enyedis Film, ob wir nicht uns viel eher von den Tieren aus denken müssten als die Tiere von uns aus. Filmkritik
Alle finden ihr Glück, und das ist auch gut so: Naoko Ogigamis Film um eine etwas andere Mutter-Tochter-Beziehung ist schamlos gut gemeint und schämt sich dafür auch gar nicht. Filmkritik
Improvisationsgeist auf dem Sandhaufen. In Abba T. Makamas Nollywood-Persiflage Green White Green basteln sich die vier Freunde ein Kino so zusammen, wie sie ihre Heimat gerne hätten. ACTION! Filmkritik
Ein Hören von heute, kein Ausdruck von damals: Etienne Comar interessiert sich in seiner Musikerbiografie weder für das Leben von Django Reinhardt noch für seine Musik. Filmkritik
Die Berlinale baut ihre Berichterstattungsverbote aus und drohte critic.de zeitweilig mit Akkreditierungsentzug, wenn ein negativer Vorabbericht nicht umgehend von der Seite entfernt wird. Eine Protestnote. News
Knapp am Miserabilismus vorbei: Ashley McKenzie porträtiert die Unmöglichkeit von Zweisamkeit beim Meth-Entzug. Filmkritik
Kontrollsüchtige Familien und zerstörerische Männlichkeitsriten. Mit Wochenschauen, Dokumentationen und Spielfilmen haben sich die marokkanischen Regisseure um Ahmed Bouanani der ungeschminkten Wirklichkeit gewidmet und sich zugleich von den Fesseln des Erzählkinos befreit. Das Berlinale-Forum widmet ihnen in diesem Jahr eine kleine Reihe. Special
Bilder nur der Deutlichkeit wegen: Denzel Washington umzäunt seine Adaption eines Stücks von August Wilson und lässt noch nicht einmal das Kino hinein. Filmkritik
Makabre Freude am Wälzen im Schlamm: Der rumänische Regisseur Radu Jude zeigt das Leben in einem der Welt entrückten Sanatorium als exzentrische Gesellschaft von Todgeweihten. Filmkritik