Baby Driver – Kritik
Popmusik als Vermittlerin zwischen Innenwelt und Außenwelt: Edgar Wrights Baby Driver ist ein Film über die Ekstase des Gleichklangs – und die Mühen des Kontrapunkts, die ihm zum Verhängnis werden. Filmkritik
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Popmusik als Vermittlerin zwischen Innenwelt und Außenwelt: Edgar Wrights Baby Driver ist ein Film über die Ekstase des Gleichklangs – und die Mühen des Kontrapunkts, die ihm zum Verhängnis werden. Filmkritik
Da sage noch jemand, die Begeisterung für Filmgeschichte sei nicht mehrheitstauglich. Auf dem Bologneser Retrospektiven-Festival sitzen die Zuschauer mittlerweile auf dem Boden, um Helmut-Käutner-Filme zu sehen. Special
Karlovy Vary 2017 - Von der Revolution entwurzelte Gewalt: Mathieu Denis und Simon Lavoie widmen sich dem Nachbeben des Quebecer Protestfrühlings – und verarbeiten Text, Performance und unterschiedlichste Bildformate zu einer ästhetischen Waffe, die sich auch gegen die Aktivisten selbst richtet. Filmkritik
Wenn’s auf der Erde nur Krieg und Rassismus gibt, fliehen wir eben ins All: Der Jazz-Musiker Sun Ra hat eine kosmologische Mythologie geschaffen, in der sich der Wunsch nach einem neuen schwarzen Bewusstsein ausdrückt. Ein seltsamer Film aus dem Jahr 1974 ermöglicht nun, ganz in diese Gedankenwelt einzutauchen. Filmkritik
Der belgische Regisseur Bavo Defurne sagt, er wolle mit seinen Filmen „jung und alt glücklich machen“. Ein Bonbon-Kino also? Als Entschädigung singt Isabelle Huppert Chansons und ist dabei wirklich toll. Filmkritik
Rauchen im KZ, Sex mit Minderjährigen, Koksen als Hobby: In ihrem ersten Spielfilm lebt Helene Hegemann ihre Provokationslust aus und inszeniert Berlin als Sündenpfuhl voller kaputter Existenzen. Filmkritik
Neu auf DVD: Petting mit einem Alien: In How to Talk to Girls at Parties entdecken junge Punks ihre Sexualität im überirdischen Liebesspiel, können die eigene Subkultur aber auch nicht lebendiger machen als eine Spotify-Playlist. Filmkritik
Irgendwo zwischen Weerasethakul und Andersen: In David Lowerys A Ghost Story verweilen die Einstellungen so lange, bis in ihnen Geister zum Leben erwachen. Filmkritik
Schaltzentren, Umschlagplätze und miteinander vernähte Leben. Die Französin Katell Quillévéré hat mit Die Lebenden reparieren einen Film gedreht, der analytisch kombiniert und erklärt, um dann in der kleinsten Regung plötzlich leidenschaftlich zu entflammen. Filmkritik
Die Beute ist verteilt, der Kampf muss weitergehen: Irene von Alberti sucht den Funken der Revolution und versprüht ihn dabei selbst. Damit morgen morgen und nicht einfach nur wieder heute ist. Filmkritik