Neu auf critic.de

Schreiben über Film (1): "A Portuguesa" und "Bait"

Ein alter Fischer kämpft gegen die Tourismusindustrie, eine junge Adlige langweilt sich in den Bergen und zieht ein Wolfsjunges groß. Drei Kurzkritiken zu den Forumsfilmen von Mark Jenkin und Rita Azevedo Gomes, verfasst von Studierenden des Seminars „Schreiben über Film auf der Berlinale“ (Stiftung Universität Hildesheim). Special 

The Souvenir – Kritik

Caught in a lie: Joanna Hogg erzählt in The Souvenir von einer jungen Filmemacherin, für die Erwachsenwerden bedeutet, die Kunst der Hochstapelei zu erlernen. Denn alles ist konstruiert, ob im Leben, in der Liebe oder im Kino. Filmkritik 

Ich war zuhause, aber – Kritik

VoD: Ein Film, der zuhören kann. Angela Schanelecs Ich war zuhause, aber legt die tiefe Melancholie seiner Figuren ebenso offen wie die physische Präsenz seiner Darsteller. Und an die Stelle von Robert Bressons Esel tritt ein altes Fahrrad. Filmkritik 

Umbra – Kritik

Ein Gebilde aus Dämmerlicht, Tümpelkram und Schwaden: Umbra aus den Berlinale Shorts übersetzt die Stimmungen der Natur beim Spazieren in subtile Filmkunst. Filmkritik 

Magic Skin – Kritik

Woche der Kritik 2019: Ein Schriftsteller in der Sinnkrise bekommt ein Stück Tierhaut geschenkt, das ihm alle Wünsche erfüllt. Eros und Thanatos bilden in der Balzac-Verfilmung des Filmkritikers Konstantinos Samaras eine aus den Fugen geratende griechische Tragikomödie. Filmkritik 

Ghost Town Anthology – Kritik

Zurück aufs Land wollen nur die Toten. Ghost Town Anthology erzählt vom Dörfersterben im kanadischen Quebec in Gestalt einer atmosphärensatten Gruselgeschichte. Dabei wird viel evoziert und wenig geliefert.  Filmkritik 

Bait – Kritik

Das Fischerdorf ohne Fischer haben wollen. In Bait montiert Mark Jenkin einen Klassenkonflikt in Detailaufnahmen. Was mit Lärmbelästigung und Billardregeln beginnt, wird irgendwann zur epischen Tragödie. Filmkritik