Neu auf VoD: Die Tänzerin Isadora Duncan schrieb die Choreografie Mother nach dem Tod ihrer Kinder. Vier Frauen wollen das Stück in ihre Lebenswelt übersetzen. Isadoras Kinder ist ein Gespensterfilm über den Verlust als Band, das Zeiten und Menschen verbindet. Filmkritik
Stream: Ein Virus, der zuerst in China aufgetreten ist, sich durchs Händeschütteln verbreitet und ältere Menschen gefährdet. Der tschechoslowakische Film Die weiße Krankheit (1937) evoziert aktuelle Schlagzeilen, nutzt die Seuche aber vor allem als Perspektive auf Krieg und Diktatur. Filmkritik
Eine farbige Night of the Living Dead-Imitation sollte dieser Film nach Produzentenwunsch werden. Doch Jorge Graus Leichenhaus der lebenden Toten (1974) ist ein genuines Produkt des europäischen Horrorkinos, das klassische Mythen, Surrealismus und Nouvelle Vague vereint. Filmkritik
Will a revolution be simulated? Über berechenbare Menschenmassen, eine abgetrennte Hand mit Eigenleben und einen österreichischen Weltstar, der einsam vom Garderobenspiegel sitzt. Drei Filmempfehlungen für die Quarantäne. Special
Nachdem der Kinoalltag eingefroren ist, stehen auch wir vor neuen Herausforderungen. Helft critic.de jetzt mit einem Abo eurer Wahl, ausgewählte Prämien gibt es obendrauf: DVDs von Bong Joon-hos Parasite (Koch Films) und Gregor Schmidingers Nevrland (Edition Salzgeber) sowie das Buch „The Sound of Fury: Hollywoods Schwarze Liste“ aus dem Bertz + Fischer Verlag. News
Das Virus als Brandbeschleuniger des Kalten Krieges: Kinji Fukasakus Seuchenblockbuster irrlichtert zwischen Utopie und Totalresignation. Zuletzt setzt er im ewigen Eis die Geschlechterverhältnisse auf null. Filmkritik
In den nächsten Wochen ist viel Zeit zum Filmeschauen. Critic.de unternimmt in loser Folge einen Streifzug durch die Seuchenfilmgeschichte. Zum Auftakt ein paar Überlegungen zum Verhältnis von Virus und Kino. Special
Kein Film über Sahra Wagenknecht, kein Film für sie. Wagenknecht ist ein Film über einen Betrieb und einen Körper, der zum Performen durchs Land geschleust wird. Filmkritik
VoD: Eine junge Frau fährt in den 1960er Jahren nach Paris, um eine große Künstlerin zu werden. Ulrike Ottingers Paris Calligrammes ist eine autobiografische Spurensuche mit mitunter erstaunlich wenig Distanz. Filmkritik
Hier etwas Hexerei, da etwas Bodyhorror: Richard Stanleys Lovecraft-Verfilmung Die Farbe aus dem All verliert sich manchmal im Kleinklein – und kommt zu sich, wenn sie sich ganz dem Rausch eines schlechten Acidtrips hingibt. Filmkritik