Venedig 2020 – Die Filme
Neue Filme von Quentin Dupieux, Lav Diaz, Abel Ferrara, Ann Hui, Kiyoshi Kurosawa, Frederick Wiseman, Chloe Zhao und noch einigen mehr. Das Programm der 77. Filmfestspiele in Venedig auf einen Blick. News
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Neue Filme von Quentin Dupieux, Lav Diaz, Abel Ferrara, Ann Hui, Kiyoshi Kurosawa, Frederick Wiseman, Chloe Zhao und noch einigen mehr. Das Programm der 77. Filmfestspiele in Venedig auf einen Blick. News
DVD: Eine Strafgefangene und ihr Aborigene-Führer schlagen sich in Jennifer Kents historischem Rape-and-Revenge-Film durch die tasmanische Wildnis. So einig sich die beiden in ihrem Hass auf die englische Kolonialmacht sind, so uneins sind sie sich darüber, wer mehr Leid ertragen hat. Filmkritik
„A white guy who is learning about the struggle of black America.” Der Dokumentarist Roberto Minervini ist in einer Bar in New Orleans hängen geblieben und hat daraus einen Film gemacht. Herausgekommen ist politisches Kino im besten Sinne. Filmkritik
Direct to Video: Ausgerechnet Steven Spielberg erwirkte die Auswertung eines Disneyfilms außerhalb des Kinos. Tiny Toons Abenteuer: Total verrückte Ferien (1992) ist weniger kohärente Erzählung als ein anarchisches Herumtollen auf einer Spielwiese namens Filmgeschichte. Filmkritik
In Crazy Horse porträtiert Frederick Wiseman den berühmten Pariser Stripclub und denkt über formvollendete Weiblichkeit nach. Eine Wunschkritik unserer Steady-Abonnent*innen. Filmkritik
Schießereien, Verfolgungsjagden, Explosionen, und das bitte mindestens alle sieben Minuten. Die Produktionsfirma PM Entertainment lieferte in den 1990er Jahren Low-Budget-Action am Fließband. Zum Auftakt unserer Direct-to-Video-Reihe eine kleine Zeitreise, die in muffigen Videotheken beginnt. Special
Touristische Bedürfnisse: In Fabienne Berthauds Film Eine größere Welt lindert Schamanismus den Schmerz einer europäischen Frau. Filmkritik
VoD: Nur langsam offenbart I See You, wie übersinnliche Vorkommnisse mit einer Ehekrise und einem alten Kriminalfall zusammenhängen. Während das Angeschaute fast immer Fehlinterpretationen unterliegt, bleibt die Differenz zwischen Spannung und Hinhalten hauchdünn. Filmkritik
VoD: In seinem Coming-of-Age-Debüt jagt der brasilianische Regisseur Leonardo Mouramateus einen jungen Mann durch drei Versionen seiner selbst und gönnt ihm am Ende glückliche Tage. Filmkritik
Filme sind keine kontextlosen Artefakte, sondern Eingriffe in die Welt. Warum sich das Kino aus der Politik nicht herauswinden kann und eher in den Zeugenstand als auf die Anklagebank gehört. Special