Neu im Kino

Rheingold – Kritik

D, IT, NL 2022. Regie: Fatih Akin. Mit: Emilio Sakraya, Kardo Razzazi
Start:

Flucht aus dem Iran, Dealen in Deutschland und ein spektakulärer Bankraub: In Rheingold erzählt Fatih Akin die Geschichte des Rappers Xatar eher als Lausbubengeschichte denn als Mafia-Epos – und mixt deutsche Folklore mit Motiven des Gangsta-Rap. Kritik 

Bros – Kritik

USA 2022. Regie: Nicholas Stoller. Mit: Bowen Yang, Luke Macfarlane
Start:

Als schwule RomCom folgt Bros der klassischen Harry-&-Sally-Formel, aber versucht mit seinen Witzen der Heteronormativität zu entgehen – und erzählt vom Widerspruch, sich nicht anpassen und gleichzeitig normal sein zu wollen. Kritik 

Geographies of Solitude – Kritik

CA 2022. Regie: Jacquelyn Mills
Start:

VoD: Jeder Frame eine Entdeckungsreise. In poetischen 16-mm-Aufnahmen liefert Regisseurin Jacquelyn Mills eine Charakterstudie über eine einsame Insel und ihre einzige Bewohnerin und wird dabei von der Beobachterin zur Kollaborateurin. Kritik 

Ach du Scheiße! – Kritik

D 2022. Regie: Lukas Rinker. Mit: Gedeon Burkhard, Micaela Schäfer
Start:

In Lukas Rinkers Debütfilm ist ein Bad in der Fäkaliensuppe noch das geringste Übel. Ach du Scheiße! ist bierseliges Gaudikino für nicht allzu zart Besaitete. Kritik 

Triangle of Sadness – Kritik

S, F, GR, GB, USA 2022. Regie: Ruben Östlund. Mit: Woody Harrelson, Harris Dickinson
Start:

VoD: Die Reichen und Schönen räkeln sich an Deck eines Kreuzfahrtschiffs, allesamt unsympathisch und ein bisschen dumm. Kopfschüttelnd schaut Ruben Östlund ihnen in seiner Satire Triangle of Sadness zu und lächelt in sich hinein. Kritik 

Halloween Ends – Kritik

USA 2022. Regie: David Gordon Green. Mit: Jamie Lee Curtis, Will Patton
Start:

Die Hölle ist eine Kleinstadt, in deren Tunneln Michael Myers auf die Eskalation wartet. David Gordon Greens Abschluss seiner Halloween-Trilogie ist ein vielgestaltiges Faszinosum, das Traditionen in Frage stellt. Kritik 

Rimini – Kritik

D, Ö, F, IT 2022. Regie: Ulrich Seidl. Mit: Hans-Michael Rehberg, Claudia Martini
Start:

VoD: Ulrich Seidl schleppt seinen neusten Loser durch die Abgründe des Billig-Urlaubs. Rimini erzählt dabei mehr über das Auswahlverfahren von A-Festivals als über konsumfreudige Golden-Ager. Kritik 

Drop Out - Nippelsuse schlägt zurück – Kritik

D 1998. Regie: Beatrice Manowski, Wolfgang Büld. Mit: Beatrice Manowski, Erdal Yildiz
Start:

Ist es ein Neo-Noir, ein Erotikthriller? Eine derangierte Großstadtkomödie, ein Sittenporträt eines zugekoksten 90er-Hamburgs? In jedem Fall ist Drop Out (1998) ein Film, der in seiner Großspurigkeit im deutschen Kino Seltenheitswert hat. Kritik 

Mascarpone – Kritik

IT 2021. Regie: Alessandro Guida, Matteo Pilati. Mit: Giancarlo Commare, Eduardo Valdarnini
Start:

Nach dem Ende einer schwulen Bilderbuchehe erlebt Antonio neue Freiheiten beim Sex und beim Backen. Zwischen Grindr und Rainbow Cakes tariert die RomCom Mascarpone geduldig Abhängigkeit und Selbstbestimmung aus. Kritik 

Liebe, D-Mark und Tod – Aşk, Mark ve Ölüm – Kritik

D 2022. Regie: Cem Kaya
Start:

VoD: Auf zu neuen Archiven. Nach seinem Film über die türkische Filmindustrie der 1960er und 1970er Jahre erzählt Cem Kaya nun mit einem wahren Schatz von Bildern die Geschichte türkischer Musik in Deutschland – und damit unweigerlich viel mehr als das. Kritik 

Wir könnten genauso gut tot sein – Kritik

D, RO 2022. Regie: Natalia Sinelnikova. Mit: Ioana Iacob, Pola Geiger
Start:

VoD: Ein brutalistischer Wohnblock ist das letzte Refugium vor der dystopischen Außenwelt. Wir könnten genauso gut tot sein zeigt, wie Isolation und kollektive Paranoia die Gemeinschaft zersetzen. Kritik 

Soll ich dich einem Sommertag vergleichen? – Kritik

EG, LB, D 2022. Regie: Mohammad Shawky Hassan. Mit: Nadim Bahsoun, Ahmed El Gendy
Start:

Wie es wirklich war, ist fraglich: Mohammad Shawky Hassan bittet ehemalige Liebhaber zum Gespräch. Sein Essayfilm ist eine queere Sammlung ziemlich erotischer Märchen aus Tausendundeiner Nacht und der Gegenwart. Kritik 

Peter von Kant – Kritik

F 2022. Regie: François Ozon. Mit: Isabelle Adjani, Denis Menochet
Start:

Entzauberte Machtspiele: 22 Jahre nach seiner ersten Fassbinder-Adaption eröffnet François Ozon die Berlinale mit einer Gender-Umkehr, in der aus Petra Peter geworden ist. Ach ja. Kritik 

Alle Reden Übers Wetter – Kritik

D 2022. Regie: Annika Pinske. Mit: Anne Schäfer, Judith Hofmann
Start:

Mit MacBook in der Uckermark: Annika Pinske schickt eine Berliner Akademikerin von urbanen Cocktailpartys in die heimische Dorfkneipe – und will dabei mehr als nur übers Wetter reden. Kritik 

Chase - Nichts hält ihn auf – Kritik

USA 2022. Regie: Brian Goodman. Mit: Jaimie Alexander, Gerard Butler
Start:

Eine Tankstelle, eine Polizeiwache, zwei Häuser und ein Methlabor. Gerard Butler sucht eine verschwundene Frau und kommt nicht vom Fleck: Chase ist ein Actionfilm ohne Action. Kritik 

The Deer King – Kritik

JP 2021. Regie: Masashi Ando, Masayuki Miyaji. Mit: Anne, Luis Bermudez
Start:

Eine Odyssee durch ein fantastisches Märchenmittelalterland, die gleichzeitig Fabel und episches Drama ist: Bei Masashi Andōs Regiedebüt The Deer King drängt sich der Vergleich zum Anime-Klassiker Prinzessin Mononoke immer wieder auf. Kritik 

The Retaliators – Kritik

USA 2021. Regie: Samuel Gonzalez Jr., Michael Lombardi .... Mit: Michael Lombardi, Marc Menchaca
Start:

Gegen das Schlechte in der Welt: Der Hardrock-Rachethriller The Retaliators wartet mit einer beeindruckenden Mischpoke berühmter Musiker auf Bild- und Tonspur auf. Die Frage, wann ein Mann denn nun ein Mann ist, beantworten Samuel Gonzales Jr. und Bridget Smith dagegen denkbar einfach. Kritik 

Hive – Kritik

RKS 2021. Regie: Blerta Basholli. Mit: Yllka Gashi, Çun Lajçi
Start:

Triumph und Trauer nach dem Krieg: Blerta Basholli erzählt in Hive die wahre Geschichte einer Schicksalsgemeinschaft albanischer Witwen – und von kleinen Errungenschaften inmitten großen Unglücks. Kritik 

Atlantide – Kritik

IT, F 2021. Regie: Yuri Ancarani. Mit: Daniele Barison, Bianka Berényi
Start:

Venedig als LSD-Trip: In Atlantide folgt Yuri Ancarani ein paar hormongesteuerten Teenagern, taucht die Wasserstadt in Neonfarben und entführt die Sinne in ein rauschhaftes Kinoerlebnis. Kritik