Neu im Kino

Mandy – Kritik

USA 2018. Regie: Panos Cosmatos. Mit: Nicolas Cage, Andrea Riseborough
Start:

Blutverkrustete Fratzen: In Panos Cosmatos Mandy macht sich Nicolas Cage auf einen brutalen Rachefeldzug. Der Film verzichtet dabei auf jedes Innehalten vorm Schwingen der Axt. Kritik 

Touch Me Not – Kritik

RO, D, F, CZ, BG 2018. Regie: Adina Pintilie. Mit: Laura Benson, Tómas Lemarquis
Start:

Gestalttherapie als Film: Adina Pintilies Touch Me Not erkundet die Grenzen der Intimität, ohne sie definiert zu haben. Kritik 

Der Affront – Kritik

F, CY, B, LB, USA 2017. Regie: Ziad Doueiri. Mit: Adel Karam, Kamel El Basha
Start:

Ziad Doueiris neuer Film Der Affront zeichnet die libanesische Gesellschaft als Pulverfass mit kurzer Lunte, an der die Vergangenheit herumzündelt. Trotzdem ist er mehr als ein Film zur Lage der Nation. Kritik 

Halloween – Kritik

USA 2018. Regie: David Gordon Green. Mit: Judy Greer, Jamie Lee Curtis
Start:

Eine tolle Plansequenz begleitet Michael Myers bei seinem Schlachtzug durchs nächtliche Gewusel von Haddonfield. Doch drum herum wird in David Gordon Greens Halloween mehr ein Trauma bewältigt als gezittert. Kritik 

Ex Libris: Die Public Library von New York – Kritik

USA 2017. Regie: Frederick Wiseman
Start:

Neu auf VoD: Für die Dauer eines Films an das Gute glauben. Frederick Wiseman würdigt eine moralische Institution und ihre Prozesse. Warum wir die New York Public Library und diesen Regisseur brauchen. Kritik 

Dogman – Kritik

IT, F 2018. Regie: Matteo Garrone. Mit: Adamo Dionisi, Francesco Acquaroli
Start:

Die Machtlosigkeit als Wesenskern – Matteo Garrone begibt sich in Dogman an eine Stätte des ewigen Verhungerns, der hilflos verkeilten Körper und der halbgaren Sehnsuchtsbilder. Kritik 

Girl – Kritik

B 2018. Regie: Lukas Dhont. Mit: Valentijn Dhaenens, Nele Hardiman
Start:

Schon sein, was man noch wird. Der belgische Regisseur Lukas Dhont inszeniert in Girl das Transgender-Sein als Kampf gegen den eigenen Körper. Kritik 

The Guilty – Kritik

DK 2018. Regie: Gustav Möller. Mit: Jakob Cedergren, Jessica Dinnage
Start:

Ein Mann, ein Büro, viele Telefonate – sonst gibt es kaum etwas zu sehen. Gustav Möllers Thriller The Guilty findet vor allem in den Köpfen der Zuschauer statt. Kritik 

A Fábrica de Nada – Kritik

2017. Regie: Pedro Pinho. Mit: José Smith Vargas, Carla Galvão
Start:

Die Leere füllen: Der portugiesische Regisseur Pedro Pinho fragt nüchtern, was von einer stillgelegten Fabrik aus geträumt, bewirkt und gefilmt werden kann. Dabei veranstaltet er Wettrennen auf Gabelstaplern und klopft das utopische Potenzial der Selbstverwaltung ab. Kritik 

Funeral Parade of Roses – Kritik

1969. Regie: Toshio Matsumoto. Mit: Pîtâ, Osamu Ogasawara
Start: ,

MUBI: Das Sexuelle, das Politische, das Ästhetische – im queeren Eddie formt sich alles zu einem Aufbegehren. Es endet in Gore und Entsetzen. Funeral Parade of Roses (1969), ein spätes Werk der japanischen neuen Welle, erscheint zum ersten Mal auf DVD. Kritik 

Waldheims Walzer – Kritik

2018. Regie: Ruth Beckermann
Start:

„Jetzt erst recht!“ Ruth Beckermann beschreibt in Waldheims Walzer den Verlauf einer nationalen Erregung und zeichnet dabei ein noch immer zeitgemäßes Bild der modernen Mediendemokratie.
Kritik 

Werk ohne Autor – Kritik

D 2018. Regie: Florian Henckel von Donnersmarck. Mit: Tom Schilling, Sebastian Koch
Start:

Sollen sie doch Kunst machen, ich mache Kino. Florian Henckel von Donnersmarcks Werk ohne Autor ist immer überlegen, allem. Kritik 

Offenes Geheimnis – Kritik

E, F, IT 2018. Regie: Asghar Farhadi. Mit: Penélope Cruz, Javier Bardem
Start:

Schuld, Moral und blanke Nerven im spanischen Herbstidyll. Asghar Farhadi spielt Karten mit Penélope Cruz und Javier Bardem. Kritik 

The Man Who Killed Don Quixote – Kritik

E, GB, F, P 2018. Regie: Terry Gilliam. Mit: Adam Driver, Olga Kurylenko
Start:

25 Jahre in Arbeit: Terry Gilliam beschließt das Festival von Cannes nach einer Produktionsgeschichte, die jeden Film in den Schatten stellen muss. Und doch ist The Man Who Killed Don Quixote mehr als der Reinfall, zu dem er jetzt leicht gemacht werden könnte. Kritik 

Ava - Plötzlich erwachsen – Kritik

F 2017. Regie: Léa Mysius. Mit: Noée Abita, Laure Calamy
Start:

VoD: Flirts am Strand und finstere Nächte. Ava von Léa Mysius dürfte der schönste Film der diesjährigen Filmfestspiele in Cannes gewesen sein. Kritik 

Sweet Country – Kritik

AUS 2017. Regie: Warwick Thornton. Mit: Bryan Brown, Matt Day
Start:

Warwick Thorntons Historienwestern Sweet Country ist eine Meditation über den Einzug der Moderne ins Outback – und darüber, was diese Moderne alles beim Alten lässt. Kritik 

Die Unglaublichen 2 – Kritik

USA 2018. Regie: Brad Bird. Mit: Samuel L. Jackson, Holly Hunter
Start:

Nach 14 Jahren gibt es keine Zeit zu verlieren: Die Unglaublichen 2 will das Original verlustfrei in die Gegenwart versetzen. Von einer neuen Rollenverteilung in der Superheldenfamilie abgesehen, verweigert Brad Bird konsequent jedes Update. Kritik 

Utøya 22. Juli – Kritik

NO 2018. Regie: Erik Poppe. Mit: Andrea Berntzen, Aleksander Holmen
Start:

Massenmord als Attraktion: Erik Poppe inszeniert in U – July 22 das Breivik-Attentat als eine Geisterbahnfahrt über den Tatort. Seine Schauwerte: Sterbende Jugendliche und Kinderleichen, auf denen Telefone klingeln. Kritik 

Leave No Trace - Meine Wildnis – Kritik

USA 2018. Regie: Debra Granik. Mit: Ben Foster, Jeff Kober
Start:

Debra Granik erzählt in ihrem neuen Film von der fragilen Harmonie einer Vater-Tochter-Beziehung. Mäandernd zwischen Coming-of-Age und Kriegstraumata dreht sich Leave No Trace um eine alternativlose Flucht vor der Gesellschaft. Kritik 

Glücklich wie Lazzaro – Kritik

IT, CH, F, D 2018. Regie: Alice Rohrwacher. Mit: Nicoletta Braschi, Sergi López
Start:

Alice Rohrwacher hat mit Glücklich wie Lazzaro einen sagenhaften Film über die Wiederkehr eines Heiligen gedreht. Kritik 

Cobain – Kritik

NL, B 2018. Regie: Nanouk Leopold. Mit: Bas Keizer, Naomi Velissariou
Start:

Die Geburt als Beginn eines lebenslangen Abhängigkeitsverhältnisses. Mit einem Fluss an Sinneseindrücken erzählt Nanouk Leopold von einem 15jährigen, der sich vom Phantasma einer intakten Familie nicht lösen kann. Kritik 

Naomis Reise – Kritik

2017. Regie: Frieder Schlaich. Mit: Scarlett Jaimes, Liliana Trujillo
Start:

Frieder Schlaichs Gerichtsdrama um einen rassistischen Mord stellt dem monotonen Juristen-Sprech die universelle Sprache der Gefühle entgegen. Einen Dolmetscher braucht Naomis Reise trotzdem. Kritik 

Styx – Kritik

D 2018. Regie: Wolfgang Fischer. Mit: Susanne Wolff, Gedion Wekesa Oduor
Start:

Styx kommt wie ein Abenteuerfilm daher, doch die Herausforderung, vor die er eine Ärztin auf offener See stellt, ist mit Heldentaten nicht zu lösen. Kritik 

Menashe – Kritik

ISR 2017. Regie: Joshua Z. Weinstein. Mit: Menashe Lustig
Start:

Universelle Sackgasse: Ein paar Gedanken anlässlich eines Films, der sich ein bisschen zu leicht charakterisieren lässt. Kritik