D, USA 2011. Regie: Miranda July. Mit: Miranda July, Hamish Linklater Start:
Katze Pfötchen wartet auf ihr neues Leben bei Sophie und Jason. Während sie eine lahme Tatze auskuriert, plant das Ehepaar seinen letzten Monat in absoluter Freiheit. Kritik
USA, NZ, B 2011. Regie: Steven Spielberg. Mit: Jamie Bell, Daniel Craig Start:
Ligne claire à la Steven Spielberg: Die Abenteuer von Tim und Struppi: Das Geheimnis der Einhorn macht aus dem Comic ein Actionspektakel in 3D, das sich redlich bemüht, den Geist der Vorlage zu erhalten. Kritik
D 2011. Regie: Leander Haußmann. Mit: Michael Herbig, Jürgen Vogel Start:
Michael „Bully“ Herbig spielt unter der Regie von Leander Haußmann einen Komödianten im berüchtigten Moskauer Hotel Lux. Hört sich schräg an, ist aber gut. Kritik
„Du brauchst die Analperle, um den Todesgott zu überlisten!“ Ein weiterer absurd-komischer Pinkfilm von Shinji Imaoka, diesmal mit deutscher Beteiligung. Kritik
F 2011. Regie: Eva Ionesco. Mit: Isabelle Huppert, Anamaria Vartolomei Start:
Vom Verzicht einer Haltung: In ihrem teils autobiografischen Debütfilm erzählt Eva Ionesco die Geschichte der elfjährigen Violetta, die im Paris der 1970er Jahre von ihrer Mutter als erotisches Fotomodell missbraucht wird. Kritik
F 2011. Regie: Maïwenn Le Besco. Mit: Karin Viard, Joey Starr Start:
Einem Schreibfehler ihres Sohnes hat der Film seinen Titel zu verdanken. Poliezei ist der naive Versuch einer Heroisierung der französischen Jugendschutzeinheit. Kritik
BO, F, GB, D, SLO, B, SER 2010. Regie: Danis Tanovic. Mit: Miki Manojlovic, Mira Furlan Start:
Nach No Man’s Land inszeniert Danis Tanovic erneut einen Film über seine Heimat Bosnien. Cirkus Columbia ist allerdings thematisch ausufernder geraten als sein Debüt. Kritik
IR 2011. Regie: Mohammad Ali Talebi. Mit: Masume Shakori, Payam Eris Start:
Mohammad Ali Talebis poetische Miniatur erzählt so leise wie eindringlich von der Kriegstraumatisierung eines kleinen Jungen und seiner Heilung. Kritik
F, IT 2010. Regie: Abbas Kiarostami. Mit: Juliette Binoche, William Shimell Start:
Der erste Film, den Abbas Kiarostami komplett außerhalb des Irans gedreht und produziert hat, ist gleichzeitig eine Reflexion des modernistischen europäischen Kunstkinos und dessen Fortschreibung. Kritik
USA 2011. Regie: Gus Van Sant. Mit: Mia Wasikowska, Jane Adams Start:
Gus Van Sant eröffnet die Nebenreihe Un Certain Regard der Filmfestspiele von Cannes. In der Liebes- und Todesdramödie Restless schenkt er Dennis Hoppers Sohn ein bemerkenswertes Leinwanddebüt. Kritik
People with a temper. Joseph hat seinen Baseballschläger im Schlafzimmer immer griffbereit. Als er ihn schließlich nutzt, vergeht dem Zuschauer Sehen und Hören. Kritik
USA 2011. Regie: David Dobkin. Mit: Ryan Reynolds, Olivia Wilde Start:
Ein Männerabend und seine Folgen: Jason Bateman und Ryan Reynolds sitzen im Körper des jeweils anderen fest. David Dobkins Bodyswitch-Klamauk baut auf ein altbackenes Prinzip, nähert sich aber an die aktuelle Komödienlandschaft an. Kritik
RO 2010. Regie: Radu Muntean. Mit: Dragos Bucur, Maria Popistasu Start:
Ein verheirateter Mann muss sich zwischen Frau und Geliebter entscheiden. Radu Muntean seziert in seinem neuen Film den Alltag einer gutbürgerlichen rumänischen Familie. Kritik
USA, GB 2011. Regie: Craig Gillespie. Mit: Colin Farrell, Anton Yelchin Start:
Auch DreamWorks profitiert von der Vampir-Welle. Im gleichnamigen Remake der Horrorkomödie Fright Night (1985) meuchelt Colin Farrell als Blutsauger Jerry nacheinander die Teenager eines Vororts. ... Preview
USA 2011. Regie: Oliver Parker. Mit: Rowan Atkinson, Gillian Anderson Start:
Rowan Atkinson kehrt als Johnny English auf die Kinoleinwand zurück. Diesmal hangelt er sich über den halben Globus hinweg durch altbekannte Gags der Agentenfilmparodie. Kritik
USA 2010. Regie: Robert Redford. Mit: James McAvoy, Robin Wright Start:
Der Regisseur als Geschichtslehrer: Robert Redford bringt uns in seinem Gerichtsdrama die Parallelen zwischen den Anschlägen des 11. September und dem Attentat auf Abraham Lincoln bei. Da schaut sogar Washingtons Staub sauber aus. Kritik
CH, L 2010. Regie: Stéphanie Chuat, Véronique Reymond. Mit: Florence Loiret Caille, Michel Bouquet Start:
Von Vernachlässigung und Zuwendung. Das Spielfilmdebüt von Stéphanie Chuat und Véronique Reymond besticht als zurückhaltendes Porträt zweier scheinbar ungleicher Menschen. Kritik
NL 2009. Regie: Reinout Oerlemans. Mit: Carice van Houten, Anna Drijver Start:
Von Narzissmus und anderen Krankheiten: In der Filmadaption des autobiografischen Romans Mitten ins Gesicht erzählt Reinout Oerlemans die Geschichte einer Ehe, die im Angesicht des Todes auf eine harte Probe gestellt wird. Kritik
„Mit einem Eiswürfel im Arsch, da blöken die Männer wie verrückt.“ Der Dokumentarfilm Whores’ Glory inszeniert Rituale der Prostitution in Thailand, Bangladesch und Mexiko. Kritik
USA 2010. Regie: John Carpenter. Mit: Lyndsy Fonseca, Amber Heard Start:
VoD: Back to the roots. Altmeister John Carpenter beweist nach zehnjähriger Leinwandabstinenz, dass er immer noch in der Lage ist, alte Tugenden des Horrorfilms virtuos auf die Leinwand zu bannen. The Ward ist sein erster guter Film nach einer gefühlten Ewigkeit. Kritik
IRL 2011. Regie: John Michael McDonagh. Mit: Brendan Gleeson, Don Cheadle Start:
Wenn dieser schwarzhumorige Film über einen skurrilen Polizisten und seinen Umgang mit hohem Besuch vom FBI nicht aus Irland käme, könnte man ihn fast als britische Komödie bezeichnen. Kritik
Bin das ich oder ist das nur mein Körper? Damir Lukacevic verhandelt in seinem philosophischen Science-Fiction-Film komplexe Themen wie Identität und Ausbeutung. Kritik
D, CH 2010. Regie: Tim Fehlbaum. Mit: Hannah Herzsprung, Lars Eidinger Start:
VoD: On The Road again. Tim Fehlbaum bedient sich in seinem post-apokalyptischen Horrorthriller zwar kräftig bei John Hillcoats Endzeitvision, findet aber dennoch zu einer starken Inszenierung des Überlebenskampfes. Kritik
D 2011. Regie: Andreas Kannengießer. Mit: Renate Krößner, Dieter Mann Start:
Im Unglück vereint. Andreas Kannengießer erzählt in seinem zweiten Film eine Geschichte von Krankheit, Isolation und der mühsamen Suche zweier Nachbarn nach sich selbst. Kritik
D 2011. Regie: Verena S. Freytag. Mit: Maryam Zaree, Tilla Kratochwil Start:
In ihrem Sozialdrama erzählt Regisseurin Verena S. Freytag vom Leben mit Hartz IV und entwirft ein zwiespältiges Bild vom Staat als Unterstützer. Kritik
MAL, JP 2010. Regie: Woo Ming Jin. Mit: Lai Fooi Mun, Pearlly Chua Start:
In seinem vierten Spielfilm präsentiert Regisseur Woo Ming Jin Menschenhandel und Missbrauch als kalte Normalität. Tiger Factory ist durchweg subtil, unterkühlt und konsequent bis zum Schluss. Emotionen sind dabei kaum spürbar. Kritik
GB 2011. Regie: Joe Cornish. Mit: Nick Frost, Jodie Whittaker Start:
Aliens in da hood. In Joe Cornish’s rasantem Regiedebüt Attack the Block verteidigt eine Teen-Gang ihren süd-londoner Sozialbauwohnblock gegen die Invasion aus dem All. Kritik
USA 2010. Regie: John Madden. Mit: Helen Mirren, Sam Worthington Start:
Ehre oder Wahrheit. Der neue Film von John Madden ist eine spannende Mischung aus Psychodrama und Agententhriller – und eine wunderbare Hommage an das Kino der 1960er und 70er Jahre. Kritik
IT 2011. Regie: Gianni Di Gregorio. Mit: Gianni Di Gregorio, Valeria De Franciscis Start:
Vom Versuch, nicht unsichtbar zu werden: Gianni di Gregorios leichte Komödie schaut mit sanfter Selbstironie auf das amouröse Bemühen und Scheitern eines älteren Mannes. Kritik
USA, F 2011. Regie: Olivier Megaton. Mit: Zoë Saldana, Jordi Mollà Start:
Schön wie die Orchidee, nach der sie benannt ist, aber tödlich: Profikillerin Cataleya sinnt auf Rache an einem Drogenpaten. Luc Besson beweist in Colombiana wieder einen Riecher fürs moderne Actionkino – laut, unlogisch, aber unterhaltsam. Kritik
D 2011. Regie: Jan Schomburg. Mit: Sandra Hüller, Georg Friedrich Start:
VoD: Lassen Sie sich nicht von dem esoterisch klingenden Titel abschrecken! Über uns das All ist sehr präzise, ganz bei sich und bislang einer der wenigen absoluten Berlinale-Höhepunkte. Kritik
F 2011. Regie: Cédric Klapisch. Mit: Karin Viard, Gilles Lellouche Start:
Pretty Woman mit französischer Arbeiterwut: In seiner mit Klischees überbordenden Komödie entwirft Cédric Klapisch eine gesellschaftliche Beinahe-Utopie um einen Finanzhai und eine Proletarierin. Kritik
Ein Doku-Märchen über die ehemalige japanische Provinz Echigo, ein Ort, an dem die Zeit stillsteht. Wer unter Zivilisationsstress leidet, wird den Film besonders mögen. Kritik
USA 2011. Regie: Marcus Nispel. Mit: Jason Momoa, Rachel Nichols Start:
Conan ist mit Marcus Nispels Neuverfilmung in der Gegenwart angekommen. Die ist leider weder kultig noch skurril, sondern eine graue, uninspirierte Schlachtplatte. Kritik