Neu im Kino

Donbass – Kritik

D, UA, NL, RO, F 2018. Regie: Sergei Loznitsa. Mit: Valeriu Andriuta, Boris Kamorzin
Start:

Sergei Loznitsas Spielfilm Donbass wirft sich in die Wirren des Bürgerkriegs in der Ostukraine – und positioniert sich scharf zur russischen Politik. Im Mittelpunkt steht eine zweifelhafte Medienkritik. Kritik 

BlacKkKlansman – Kritik

USA 2018. Regie: Spike Lee. Mit: Adam Driver, Topher Grace
Start:

Spike Lee nimmt das Kino schamlos in den Dienst für den Kampf gegen einen neuen Faschismus – und rettet es damit vor einer Karriere als Kunst. Kritik 

Warten auf Schwalben – Kritik

F 2017. Regie: Karim Moussaoui. Mit: Aure Atika, Hania Amar
Start:

Algerien ist ein gefährliches Land, ein unfreies Land, ein kriegstraumatisiertes Land, zeigt Warten auf Schwalben in drei Geschichten. Dabei erinnert der Regisseur Karim Moussaoui seine Landsleute daran, dass sie die Musik bestimmen. Kritik 

Don't worry, weglaufen geht nicht – Kritik

USA 2018. Regie: Gus Van Sant. Mit: Joaquin Phoenix, Jonah Hill
Start:

Eine Sauftour mit Jack Black ist selten eine gute Idee: In seinem Remix-Biopic Don’t Worry, He Won’t Get Far on Foot schickt Gus Van Sant den querschnittsgelähmten Cartoonisten John Callahan zu den Anonymen Alkoholikern. Kritik 

Meg – Kritik

USA 2018. Regie: Jon Turteltaub. Mit: Ruby Rose, Jason Statham
Start:

Was macht einen 25-Meter-Hai gefährlicher als einen 7-Meter-Hai? Meg sucht die Eskalation in der Größe – und die Nähe zu einem Publikum, das ihm unbekannt ist Kritik 

Männer, Muskeln und modellierte Haut – Kritik

CA 2017. Regie: Denis Côté. Mit: Jean-François Bouchard, Cédric Doyon
Start:

„Der Körper lügt nicht“ lautet das Motto von Denis Côtés neuem Film. Mit hungrigem Blick und ohne persönliche Haltung begleitet der kanadische Regisseur darin sechs Bodybuilder bei der Selbstkontrolle – bis er am Ende selbst die Kontrolle verliert. Kritik 

Gute Manieren – Kritik

BR, F 2017. Regie: Marco Dutra, Juliana Rojas. Mit: Isabél Zuaa, Marjorie Estiano
Start:

Anas Kind ist kein Mensch wie alle anderen. Und Marco Dutrats und Juliana Rojas’ Film hat zunächst mehr mit Blut, Lust und Sinnlichkeit zu tun als mit guten Manieren. Doch handelt ihre fantastische Fabel weniger von Realitätsflucht als von routinierter Überwindung. Kritik 

Fridas Sommer – Kritik

E 2017. Regie: Carla Simon Pipó. Mit: Laia Artigas, Paula Blanco
Start:

Neu auf VoD: Carla Simón spürt in ihrem ersten Langfilm Fridas Sommer der traumatisierten Psyche ihres siebenjährigen Ichs nach. Bis endlich wieder einer weint. Kritik 

Endless Poetry – Kritik

CHI, JP, F 2016. Regie: Alejandro Jodorowsky. Mit: Brontis Jodorowsky, Pamela Flores
Start:

Surrealistisches Versöhnungskino: Alejandro Jodorowsky geht zurück in seine Jugend und hofft, dass von seiner Selbstheilung auch fürs Kino was abfällt. Kritik 

Sicario 2 – Kritik

IT 2018. Regie: Stefano Sollima. Mit: Benicio del Toro, Josh Brolin
Start:

Stefano Sollima macht sich keine Illusionen über den Drogen- und Menschenhandel in den US-mexikanischen Borderlands: In Sicario 2 ist die Welt auf ihre Brutalität reduziert. Mit seinem schonungslosen Blick schont der Film vor allem sich selbst. Kritik 

Nico, 1988 – Kritik

IT, B 2017. Regie: Susanna Nicchiarelli. Mit: Trine Dyrholm, Calvin Demba
Start:

Susanna Nicchiarellis Biopic Nico, 1988 möchte die Vergangenheit zurücklassen, um einen Blick auf die Person hinter der Pop-Ikone zu werfen. Aber das Rampenlicht ist viel zu grell. Kritik 

Zama – Kritik

AR, E, F, NL 2017. Regie: Lucrecia Martel. Mit: Daniel Giménez Cacho, Lola Dueñas
Start:

Fast zehn Jahre hat die argentinische Regisseurin Lucrecia Martel für ihren neuen Film gebraucht. Zama erzählt von Kolonialherren, die an ihrer eigens geschaffenen Welt zugrunde gehen – und lenkt den Blick dabei auf das Unsichtbare. Kritik 

Marvin – Kritik

F 2017. Regie: Anne Fontaine. Mit: Finnegan Oldfield, Grégory Gadebois
Start:

Ein schwuler Junge flüchtet aus der verarmten französischen Provinz, er ist der Autor Édouard Louis, aber dann auch wieder nicht. Anne Fontaines Marvin feiert die Lust an der Verwandlung. Kritik 

Zentralflughafen THF – Kritik

D, BR, F 2018. Regie: Karim Aïnouz
Start:

VoD: In seinem neuen Dokumentarfilm lässt Karim Aïnouz die Kamera über das Tempelhofer Feld schweifen und fängt den Alltag in einer Flüchtlingsunterkunft ein. Daneben findet er zwischen grillenden Familien, chillenden Hipstern und Segways auch Spuren deutscher Romantik. Kritik