Von der Pose der losen Teppichfluse zur verschrobenen Popminiatur – zusammen mit den Soronprfbs tobt sich Michael Fassbender unter einem großen Kopf aus Pappmache zwischen Can und Joy Division aus. Kritik
Kann man als Polizist ein menschliches Antlitz bewahren? Die angehenden Ordnungshüter aus Marie Wilkes Dokumentarfilm stellen sich dem Praxistest. Kritik
USA 2015. Regie: Max Joseph. Mit: Zac Efron, Wes Bentley Start:
„House Music for Dummies“. Ein junger DJ erforscht in diesem prolligem Komplementärstück zu Mia Hansen-Løves Eden die Anatomie einer guten Party. Kritik
USA 2014. Regie: Peter Bogdanovich. Mit: Imogen Poots, Illeana Douglas Start:
In seinem ersten Film seit 13 Jahren holt Peter Bogdanovich klassisches Hollywood ins Theatre District. Bei gleichem Setting wie Birdman könnten Gestus und Stil nicht unterschiedlicher sein. Kritik
USA 2015. Regie: Judd Apatow. Mit: Colin Quinn, Devin Fabry Start:
Das Ende eines infantilen Geistes? Judd Apatows Protagonist hat ausnahmsweise Brüste und wehrt sich mehr schlecht als recht gegen das monogame Beziehungsglück. Kritik
USA 2015. Regie: Christopher McQuarrie. Mit: Tom Cruise, Jeremy Renner Start:
Der Agententhriller als undurchsichtige Oper: Geheimdienstliche Verstrickungen und eine Frau namens Ilsa bringen Ethan Hunt ganz schön durcheinander, machen Christopher McQuarries rasanten M:I-5 aber umso schöner. Kritik
Grell-bunter 1990er-Kitsch und jede Menge Sonne gegen die Depression. In Las Insoladas inszeniert Gustavo Taretto ein Kammerspiel auf den Dächern von Buenos Aires. Kritik
USA 2015. Regie: Chris Columbus. Mit: Adam Sandler, Michelle Monaghan Start:
Nerdtum hat mit Liebe zum Gegenstand zu tun, und ein Pixel ist kein Lego-Baustein. Chris Columbus’ Retro-Buster lässt sich kaum auf seinen Gegenstand ein. Kritik
GB, NZ 2015. Regie: John Maclean. Mit: Michael Fassbender, Ben Mendelsohn Start:
Dieser Western ist ein Liebesfilm. John Maclean codiert mit seinem Regiedebüt das unbeugsamste aller Genres virtuos um und zeigt, dass Leidenschaft wilder ist als jeder Westen. Kritik
Grimmelshausen in Neo-Tokyo und ein Werk als Skizzenbuch: Kaum kommt Tokyo Tribe ins deutsche Kino, da hat Sion Sono schon wieder drei Filme fertig und schneidet an zwei weiteren. Kritik
USA 2015. Regie: Doug Aitken. Mit: Francis Scott Key White, Miss Alex White Start:
Die Reise eines Zuges quer durch die USA als atemloser Wanderzirkus. Doug Aitken errichtet eine Metapher der US-amerikanischen Kunstszene nach seiner Fasson: glatt, schnell, effektiv. Kritik
USA 2014. Regie: David Robert Mitchell. Mit: Maika Monroe, Keir Gilchrist Start:
Auf dem freien Feld des Horrorgenres: David Robert Mitchell lässt den Zuschauer durch ein merkwürdiges Dickicht aus Grusel und Coming-of-Age torkeln. Kritik
USA 2015. Regie: Alan Taylor. Mit: Emilia Clarke, Jai Courtney Start:
Auf der Suche nach der verlorenen Timeline: Alan Taylor entfesselt in seiner Neuinterpretation der Terminator-Saga die Zukünfte und Vergangenheiten und beschädigt damit, was er zu beschwören vorgibt. Kritik
F 2014. Regie: David Oelhoffen. Mit: Viggo Mortensen, Reda Kateb Start:
Zwischen Exil und Flucht: In Form eines kargen Western inszeniert David Oelhoeffen die Begegnung zweier ausgestoßener Männer im kolonialen Algerien. Kritik
F, E, B, 2014. Regie: Andrea Di Stefano. Mit: Josh Hutcherson, Benicio del Toro Start:
Auch wenn die Charakterstudie des Titelhelden eine Nebensache bleibt, ist der von Benicio Del Toro gespielte Drogenboss und dämonische Verführer doch der eigentliche Star dieses Films. Kritik
F 2014. Regie: Thomas Cailley. Mit: Adèle Haenel, Kévin Azaïs Start:
Thomas Cailleys düster-komische Romanze zeigt das Heranwachsen in der Provinz als Überlebenskampf, der sich besser führen lässt, wenn man einen Mitstreiter hat. Kritik
D 2014. Regie: Franz Müller. Mit: Mirek Balonis, Justyna Bartoszewicz Start:
Wenige Wochen vor Drehbeginn platzt ein Filmprojekt. Franz Müller und sein Team machen daraufhin kurzerhand das Scheitern zum Stoff einer tragikomischen Film-im-Film-Improvisation. Kritik