Neu im Kino

Frank – Kritik

GB, IRL, USA 2014. Regie: Lenny Abrahamson. Mit: Domhnall Gleeson, Moira Brooker
Start:

Von der Pose der losen Teppichfluse zur verschrobenen Popminiatur – zusammen mit den Soronprfbs tobt sich Michael Fassbender unter einem großen Kopf aus Pappmache zwischen Can und Joy Division aus. Kritik 

Staatsdiener – Kritik

D 2014. Regie: Marie Wilke
Start:

Kann man als Polizist ein menschliches Antlitz bewahren? Die angehenden Ordnungshüter aus Marie Wilkes Dokumentarfilm stellen sich dem Praxistest. Kritik 

Das Märchen der Märchen – Kritik

IT, F 2015. Regie: Matteo Garrone. Mit: Salma Hayek, Vincent Cassel
Start:

Riesige Kreaturen und Menschen, die irgendwie keine sind. Inmitten radikaler Künstlichkeit wird die Sorge um das Echte laut. Kritik 

We Are Your Friends – Kritik

USA 2015. Regie: Max Joseph. Mit: Zac Efron, Wes Bentley
Start:

„House Music for Dummies“. Ein junger DJ erforscht in diesem prolligem Komplementärstück zu Mia Hansen-Løves Eden die Anatomie einer guten Party. Kritik 

Sunrise – Kritik

IND, F 2014. Regie: Partho Sen-Gupta. Mit: Adil Hussain, Tannishtha Chatterjee
Start:

Menschenhandel in Mumbai. Partho Sen-Gupta hat einen schauerhaft stimmungsvollen und gleichwohl einfühlsamen Film noir gedreht.   Kritik 

Broadway Therapy – Kritik

USA 2014. Regie: Peter Bogdanovich. Mit: Imogen Poots, Illeana Douglas
Start:

In seinem ersten Film seit 13 Jahren holt Peter Bogdanovich klassisches Hollywood ins Theatre District. Bei gleichem Setting wie Birdman könnten Gestus und Stil nicht unterschiedlicher sein. Kritik 

California City – Kritik

D 2014. Regie: Bastian Günther. Mit: Jay Lewis, Chelsea Williams
Start:

Die Ausläufer des ewigen US-amerikanischen Traums verlieren sich in Bastian Günthers Film nach und nach leise im kalifornischen Wüstensand. Kritik 

Dating Queen – Kritik

USA 2015. Regie: Judd Apatow. Mit: Colin Quinn, Devin Fabry
Start:

Das Ende eines infantilen Geistes? Judd Apatows Protagonist hat ausnahmsweise Brüste und wehrt sich mehr schlecht als recht gegen das monogame Beziehungsglück. Kritik 

Fantastic Four – Kritik

USA 2015. Regie: Josh Trank. Mit: Miles Teller, Kate Mara
Start:

Wie kann man einen Film ernst nehmen, für den sich der Regisseur öffentlich schämt? Ein Schadensbericht. Kritik 

Horns – Kritik

USA, CA 2013. Regie: Alexandre Aja. Mit: Daniel Radcliffe, Max Minghella
Start:

Alexandre Aja zeichnet ein erbärmliches Menschenbild in schickem Look. Kritik 

Mission: Impossible – Rogue Nation – Kritik

USA 2015. Regie: Christopher McQuarrie. Mit: Tom Cruise, Jeremy Renner
Start:

Der Agententhriller als undurchsichtige Oper: Geheimdienstliche Verstrickungen und eine Frau namens Ilsa bringen Ethan Hunt ganz schön durcheinander, machen Christopher McQuarries rasanten M:I-5 aber umso schöner. Kritik 

Las Insoladas – Sonnenstiche – Kritik

AR 2014. Regie: Gustavo Taretto. Mit: Marina Bellati, Elisa Carricajo
Start:

Grell-bunter 1990er-Kitsch und jede Menge Sonne gegen die Depression. In Las Insoladas inszeniert Gustavo Taretto ein Kammerspiel auf den Dächern von Buenos Aires. Kritik 

Gefühlt Mitte Zwanzig – Kritik

USA 2014. Regie: Noah Baumbach. Mit: Naomi Watts, Amanda Seyfried
Start:

Als wir Hipster waren: Creative-Class-Chronist Noah Baumbach hat eine fast altmodische Komödie gedreht. Seinem Kino steht das gut. Kritik 

Pixels – Kritik

USA 2015. Regie: Chris Columbus. Mit: Adam Sandler, Michelle Monaghan
Start:

Nerdtum hat mit Liebe zum Gegenstand zu tun, und ein Pixel ist kein Lego-Baustein. Chris Columbus’ Retro-Buster lässt sich kaum auf seinen Gegenstand ein. Kritik 

Slow West – Kritik

GB, NZ 2015. Regie: John Maclean. Mit: Michael Fassbender, Ben Mendelsohn
Start:

Dieser Western ist ein Liebesfilm. John Maclean codiert mit seinem Regiedebüt das unbeug­samste aller Genres virtuos um und zeigt, dass Leidenschaft wilder ist als jeder Westen. Kritik 

Taxi Teheran – Kritik

IR 2015. Regie: Jafar Panahi. Mit: Jafar Panahi
Start:

VoD: Jafar Panahi beweist mit einem spielerischen No-Budget-Film, wie schlecht sich die staatliche Zensur mit der sozialen Realität verträgt. Kritik 

Magic Mike XXL – Kritik

USA 2015. Regie: Gregory Jacobs. Mit: Channing Tatum, Juan Piedrahita
Start:

Einen liebenswürdigeren Film über männliche Stripper haben Sie noch nicht gesehen. Kritik 

Tokyo Tribe – Kritik

JP 2014. Regie: Sion Sono. Mit: Ryôhei Suzuki, Young Dais
Start:

Grimmelshausen in Neo-Tokyo und ein Werk als Skizzenbuch: Kaum kommt Tokyo Tribe ins deutsche Kino, da hat Sion Sono schon wieder drei Filme fertig und schneidet an zwei weiteren. Kritik 

Am grünen Rand der Welt – Kritik

GB 2015. Regie: Thomas Vinterberg. Mit: Juno Temple, Carey Mulligan
Start:

Liebeschaos im englischen Idyll. Thomas Vinterberg hat im besten Fall einen Film über die Wirrungen der Liebeskommunikation gedreht. Kritik 

Station to Station – Kritik

USA 2015. Regie: Doug Aitken. Mit: Francis Scott Key White, Miss Alex White
Start:

Die Reise eines Zuges quer durch die USA als atemloser Wanderzirkus. Doug Aitken errichtet eine Metapher der US-amerikanischen Kunstszene nach seiner Fasson: glatt, schnell, effektiv. Kritik 

Heil – Kritik

D 2015. Regie: Dietrich Brüggemann. Mit: Benno Fürmann, Liv Lisa Fries
Start:

Politisch Unkorrektes mit Karikaturen aus der Dose: Dietrich Brüggemann hat eine Nazi-Komödie gedreht, die bis zur Langeweile erfrischt. Kritik 

It Follows – Kritik

USA 2014. Regie: David Robert Mitchell. Mit: Maika Monroe, Keir Gilchrist
Start:

Auf dem freien Feld des Horrorgenres: David Robert Mitchell lässt den Zuschauer durch ein merkwürdiges Dickicht aus Grusel und Coming-of-Age torkeln. Kritik 

Terminator: Genisys – Kritik

USA 2015. Regie: Alan Taylor. Mit: Emilia Clarke, Jai Courtney
Start:

Auf der Suche nach der verlorenen Timeline: Alan Taylor entfesselt in seiner Neuinterpretation der Terminator-Saga die Zukünfte und Vergangenheiten und beschädigt damit, was er zu beschwören vorgibt. Kritik 

Den Menschen so fern – Kritik

F 2014. Regie: David Oelhoffen. Mit: Viggo Mortensen, Reda Kateb
Start:

Zwischen Exil und Flucht: In Form eines kargen Western inszeniert David Oelhoeffen die Begegnung zweier ausgestoßener Männer im kolonialen Algerien. Kritik 

Escobar: Paradise Lost – Kritik

F, E, B, 2014. Regie: Andrea Di Stefano. Mit: Josh Hutcherson, Benicio del Toro
Start:

Auch wenn die Charakterstudie des Titelhelden eine Nebensache bleibt, ist der von Benicio Del Toro gespielte Drogenboss und dämonische Verführer doch der eigentliche Star dieses Films. Kritik 

Liebe auf den ersten Schlag – Kritik

F 2014. Regie: Thomas Cailley. Mit: Adèle Haenel, Kévin Azaïs
Start:

Thomas Cailleys düster-komische Romanze zeigt das Heranwachsen in der Provinz als Überlebenskampf, der sich besser führen lässt, wenn man einen Mitstreiter hat. Kritik 

Ich seh, Ich seh – Kritik

Ö 2014. Regie: Severin Fiala, Veronika Franz. Mit: Susanne Wuest, Elias Schwarz
Start:

VoD: Das verstörende Spielfilmdebüt von Veronika Franz und Severin Fiala ist ein eigenwilliges, doppelbödiges Spiel mit der Wahrnehmung. Kritik 

Worst Case Scenario – Kritik

D 2014. Regie: Franz Müller. Mit: Mirek Balonis, Justyna Bartoszewicz
Start:

Wenige Wochen vor Drehbeginn platzt ein Filmprojekt. Franz Müller und sein Team machen daraufhin kurzerhand das Scheitern zum Stoff einer tragikomischen Film-im-Film-Improvisation. Kritik 

Der Papst ist kein Jeansboy – Kritik

D, Ö 2011. Regie: Sobo Swobodnik. Mit: Hermes Phettberg
Start:

Egokreuzweg im Museum seiner selbst: Der Regisseur Sobo Swobodnik besucht den selbsternannten Scheiterhaufen Hermes Phettberg. Kritik