Ö, L 2011. Regie: Wolfgang Murnberger. Mit: Moritz Bleibtreu, Georg Friedrich Start:
Jude oder Nazi? – Das Outfit entscheidet. Wolfgang Murnberger inszeniert eine Täuschungskomödie im „Dritten Reich“ mit Moritz Bleibtreu in allen Kostümen. Kritik
USA 2011. Regie: Seth Gordon. Mit: Jason Bateman, Jason Sudeikis Start:
maDrei Freunde wollen ihre Bosse umbringen. Um ihrem Ziel näher zu kommen, müssen sie sich erst mal durch eine Vielzahl an peinlichen Situationen kämpfen. Kritik
USA 2009. Regie: Drew Barrymore. Mit: Ellen Page, Alia Shawkat Start:
Drew Barrymores Regiedebüt vermittelt eine befreiende Botschaft für heranwachsende Mädchen: Pfeift auf die Schönheit, schnallt euch Rollschuhe an, werft mit Essen und kloppt euch! Kritik
F, USA, GB, D 2011. Regie: Paul W. S. Anderson. Mit: Logan Lerman, Juno Temple Start:
In der modernisierten Story bleibt von Alexandre Dumas’ Klassiker nicht viel übrig. Dafür gibts außer viel Action schöne Menschen in schönen Kostümen an noch schöneren Schauplätzen. Kritik
USA 2011. Regie: Jon Favreau. Mit: Noah Ringer, Harrison Ford Start:
Wo J.J. Abrams das Geheimnis seines Sommer-Blockbusters so lange wie möglich geheim hielt, verrät Jon Favreau bereits mit dem Titel alles zu seinem Film. Kritik
Meret Becker als Alleinerziehende, die von ihren Kindern verkuppelt wird: Diese Komödie erfüllt viele Klischees, vor allem das von der deutschen Humorschwäche. Kritik
USA 2011. Regie: Steven Quale. Mit: Nicholas D'Agosto, Emma Bell Start:
Nach dem Überraschungshit von 2000 wütet zum mittlerweile fünften Mal ein überaus kreativer Tod, dessen Pläne man durchkreuzte, über die Leinwand. Dabei veranschaulicht das Sequel von Steven Quale noch einen ganz anderen Plan. Kritik
PL 2009. Regie: Katarzyna Roslaniec. Mit: Anna Karczmarczyk, Dagmara Krasowska Start:
Mit der Freiheit kam der Kapitalismus. Zwei Jahrzehnte nach dem Zerfall des Ostblocks blickt dieses polnische Jugenddrama auf die Schattenseiten einer vom Konsum geprägten Gesellschaft. Kritik
E, USA 2011. Regie: Woody Allen. Mit: Owen Wilson, Rachel McAdams Start:
Nach London und Barcelona nun Paris. Woody Allens neueste Europa-Station führt ihn zurück zum Dialoghumor und in die Künstler-Dekadenz der 20er Jahre. Kritik
ROK 2010. Regie: Sung-Hee Jo. Mit: Yeong-ho Kim, Min-ji Lee Start:
Auf der Straße ins Nirgendwo. Zwischen reduktionistischem Roadmovie und beklemmendem Kammerspiel changierend, vermittelt End Of Animal dem Zuschauer ein intensives Gefühl der Isolation. Kritik
USA 2011. Regie: Joe Johnston. Mit: Chris Evans, Hugo Weaving Start:
Ein weiterer in die Jahre gekommener Superheld aus dem Hause Marvel findet seinen Weg auf die Leinwand und stürzt sich in einen selbstlosen Kampf für das Vaterland. Kritik
USA 2011. Regie: Glenn Ficarra, John Requa. Mit: Emma Stone, Steve Carell Start:
Mit erstklassiger Besetzung erzählen die Regisseure Glenn Ficarra und John Requa (I Love You Phillip Morris, 2009) in ihrem zweiten Film von einem Reigen aus ziemlich verrückten Liebesbeziehungen. Kritik
D 2011. Regie: Gregor Schnitzler. Mit: Maximilian Brückner, Stephan Luca Start:
Ein Oberfranke findet nach Bestsellerautor Tommy Jaud auf einem Trip nach Buenos Aires alles, was sein Spießerherz begehrt: die Bestätigung, dass zu Hause alles besser ist. Kritik
IT, D, F 2010. Regie: Saverio Costanzo. Mit: Isabella Rossellini, Alba Rohrwacher Start:
Paolo Giordanos Erzählung über zwei junge Menschen so einsam wie Primzahlzwillinge wird in Saverio Costanzos Verfilmung mit überraschend satten Bild- und Klangkompositionen umgesetzt. Kritik
USA 2010. Regie: Cam Archer. Mit: Ellen Barkin, Bob Einstein Start:
Es war ein beschissenes Jahr für die Hollywood-Diva Colleen West. Wenn daraus aber solche Bilder entstehen wie in Cam Archers kunstvollem Drama, dann braucht das Kino noch mehr tief deprimierte Figuren. Kritik
USA 2011. Regie: Rupert Wyatt. Mit: James Franco, John Lithgow Start:
Rupert Wyatt knüpft mit sozialkritischen Untertönen an die früheren Planet-der-Affen-Filme an und inszeniert die Tiere als unterdrückte Minderheit. Kritik
USA 2010. Regie: Derek Cianfrance. Mit: Michelle Williams, Ryan Gosling Start:
Vom Scheitern eines Zustandes, der als scheinbar perfekte Beziehung begann. Derek Gianfrance begibt sich mit seinen Figuren auf die bittersüße Suche nach den Ursachen. Kritik
Eine mutige Dokumentation der Filmemacherin Sudabeh Mortezai über ein häufig tabuisiertes Thema in einem repressiven Staat: Ehe auf Zeit im Iran. Kritik
Ö 2011. Regie: Marie Kreutzer. Mit: Andreas Kiendl, Andrea Wenzl Start:
Marie Kreutzer erzählt die Geschichte von vier Geschwistern, die in einer Kommune aufgewachsen sind und sich am Totenbett des Vaters wiedersehen. Leider genügt ihr das nicht. Kritik
D, ALB 2010. Regie: Johannes Naber. Mit: Nik Xhelilaj, Ivan Shvedoff Start:
Oft ist es die pure Verzweiflung, die Menschen antreibt, Unmenschliches zu tun. Das Klischee vom kriminellen Ausländer bedient Der Albaner, dessen Titel ganz programmatisch zu verstehen ist, jedoch nur auf den ersten Blick. Kritik
USA 2011. Regie: Martin Campbell, Greg Berlanti. Mit: Ryan Reynolds, Blake Lively Start:
Ein menschlicher Wächter muss die Galaxis vor einem Wesen retten, das sich aus Angst speist. Die Comicadaption Green Lantern zeigt eindrucksvoll, dass die Einbildungskraft des Helden gegen ein einfallsloses Drehbuch nichts ausrichten kann. Kritik
Aus der vielversprechenden Karriere des Fußballspielers Thomas Broich ist nie etwas geworden. Aljoscha Pauses Dokumentarfilm fragt nach den Gründen. Kritik
Dany Boon liefert eine vergnügliche Komödie über Vorurteile und Toleranz ab, die jedoch allzu sehr an seinen Erfolgsfilm Willkommen bei den Sch’tis erinnert und sich mit ernsten Untertönen selbst überfordert. Kritik
USA 2011. Regie: Paul Feig. Mit: Kristen Wiig, Maya Rudolph Start:
Die Vorbereitungen zu einer Hochzeit eskalieren zu einem erbitterten Zickenkrieg. Brautalarm versucht sich an einer ungewohnten Mischung aus Romantic Comedy und Fäkalhumor. Kritik
D 2011. Regie: André Erkau. Mit: Herbert Knaup, Johannes Allmeyer Start:
Herbert Knaup als frustrierter Ex-Unternehmer, der unter der Vergletscherung seiner Gefühle leidet: André Erkaus Komödie über die moderne Arbeitswelt hält kaum, was der Titel verspricht. Kritik
„Du rieselst“ – „Ich riesel nicht!“: Der Publikumsliebling des Max Ophüls Festivals hält leider nicht, was seine originelle Grundidee verspricht. Kritik
USA 2011. Regie: Thomas McCarthy. Mit: Paul Giamatti, Amy Ryan Start:
Ein gutmütiger Familienvater trifft auf ein begabtes Problemkind. Die Lösung dieses Konflikts liegt in der therapeutischen Kraft der bürgerlichen Familie. Kritik
Ein Mädchen sieht rot: Fünf Jahre nach Die Rotkäppchen-Verschwörung setzt Mike Disas dreidimensionale Fortsetzung auf Handfestes statt Märchenhaftes. Kritik
USA 2010. Regie: James Wan. Mit: Rose Byrne, Patrick Wilson Start:
Sein Faible für vertrackte Fallen bewies James Wan bereits in der Saw-Reihe. Der psychologische Subplot seines neuen Horrorthrillers ist so heimtückisch, wie es der Filmtitel verspricht. Kritik
F 2010. Regie: Guillaume Canet. Mit: François Cluzet, Marion Cotillard Start:
Neben kleinen wahren Beobachtungen menschlicher Schwächen bietet Guillaume Canets Tragikomödie vor allem humoristische Ablenkungsmanöver und banale Messages. Kritik
Andi Rogenhagen beweist in seiner Komödie über eine Tourette-Patientin stilistisches Talent und schlechten Geschmack, wenn er eher über sie als mit ihr lacht. Kritik
VoD: Xavier Dolan inszeniert ein Mädchen, einen Schwulen und einen ewigen Verführer in einer unwiderstehlichen, intelligenten Komödie über die unerwiderte Liebe. Kritik
USA 2010. Regie: John Wells. Mit: Ben Affleck, Tommy Lee Jones Start:
Serienproduzent John Wells hat vor dem Hintergrund der Rezession in den 1990er Jahren ein Drehbuch geschrieben und es aus aktuellem Anlass aus der Schublade geholt. Das Ergebnis ist ein waschechter Krisenfilm. Kritik