USA 2015. Regie: Chris Columbus. Mit: Adam Sandler, Michelle Monaghan Start:
Nerdtum hat mit Liebe zum Gegenstand zu tun, und ein Pixel ist kein Lego-Baustein. Chris Columbus’ Retro-Buster lässt sich kaum auf seinen Gegenstand ein. Kritik
GB, NZ 2015. Regie: John Maclean. Mit: Michael Fassbender, Ben Mendelsohn Start:
Dieser Western ist ein Liebesfilm. John Maclean codiert mit seinem Regiedebüt das unbeugsamste aller Genres virtuos um und zeigt, dass Leidenschaft wilder ist als jeder Westen. Kritik
Grimmelshausen in Neo-Tokyo und ein Werk als Skizzenbuch: Kaum kommt Tokyo Tribe ins deutsche Kino, da hat Sion Sono schon wieder drei Filme fertig und schneidet an zwei weiteren. Kritik
USA 2015. Regie: Doug Aitken. Mit: Francis Scott Key White, Miss Alex White Start:
Die Reise eines Zuges quer durch die USA als atemloser Wanderzirkus. Doug Aitken errichtet eine Metapher der US-amerikanischen Kunstszene nach seiner Fasson: glatt, schnell, effektiv. Kritik
USA 2014. Regie: David Robert Mitchell. Mit: Maika Monroe, Keir Gilchrist Start:
Auf dem freien Feld des Horrorgenres: David Robert Mitchell lässt den Zuschauer durch ein merkwürdiges Dickicht aus Grusel und Coming-of-Age torkeln. Kritik
F, E, B, 2014. Regie: Andrea Di Stefano. Mit: Josh Hutcherson, Benicio del Toro Start:
Auch wenn die Charakterstudie des Titelhelden eine Nebensache bleibt, ist der von Benicio Del Toro gespielte Drogenboss und dämonische Verführer doch der eigentliche Star dieses Films. Kritik
USA 2015. Regie: Alan Taylor. Mit: Emilia Clarke, Jai Courtney Start:
Auf der Suche nach der verlorenen Timeline: Alan Taylor entfesselt in seiner Neuinterpretation der Terminator-Saga die Zukünfte und Vergangenheiten und beschädigt damit, was er zu beschwören vorgibt. Kritik
F 2014. Regie: David Oelhoffen. Mit: Viggo Mortensen, Reda Kateb Start:
Zwischen Exil und Flucht: In Form eines kargen Western inszeniert David Oelhoeffen die Begegnung zweier ausgestoßener Männer im kolonialen Algerien. Kritik
F 2014. Regie: Thomas Cailley. Mit: Adèle Haenel, Kévin Azaïs Start:
Thomas Cailleys düster-komische Romanze zeigt das Heranwachsen in der Provinz als Überlebenskampf, der sich besser führen lässt, wenn man einen Mitstreiter hat. Kritik
D 2014. Regie: Franz Müller. Mit: Mirek Balonis, Justyna Bartoszewicz Start:
Wenige Wochen vor Drehbeginn platzt ein Filmprojekt. Franz Müller und sein Team machen daraufhin kurzerhand das Scheitern zum Stoff einer tragikomischen Film-im-Film-Improvisation. Kritik
HU, D, S 2014. Regie: Kornél Mundruczó. Mit: Zsófia Psotta, Sándor Zsótér Start:
Anhand von Vierbeinern zeigt diese surreale Parabel, wie es gesellschaftlichen Randgruppen im rechtskonservativ geführten Ungarn geht: hundsmiserabel. Kritik
D 2015. Regie: Marc Brummund. Mit: Louis Hofmann, Alexander Held Start:
Inmitten unwirtlicher Moorlandschaften zeichnet Freistatt das Leiden ehemaliger deutscher Heimkinder in den 1960er Jahren als systematisches Unrecht, das scheinbar aus sich selbst heraus geschieht. Kritik
F 2014. Regie: Frédéric Tcheng. Mit: Raf Simons, Marion Cotillard Start:
Wie entsteht große Mode? Frédéric Tchengs dokumentarisches Porträt über Diors Kreativdirektor Raf Simons legt unter den kühl glänzenden Mechanismen der Haute Couture die Empfindsamkeit eines Meisters frei. Kritik
Liebesgrüße aus Pjöngjang: Die südkoreanische Regisseurin Sung-Hyung Cho beleuchtet ein wenig bekanntes Kapitel deutsch-koreanischer Geschichte. Kritik
Was würde passieren, wenn Verbrecher nicht mehr hinter Gittern landen? In seinem neuen Dokumentarfilm stellt Hubertus Siegert die Frage, ob Täter und Opfer von Gewaltverbrechen in gegenseitiger Annäherung Erlösung finden können. Kritik
USA 2015. Regie: Colin Trevorrow. Mit: Chris Pratt, Bryce Dallas Howard Start:
Der Park ist eine Welt und die Autoscheibe ein Touchscreen. Abgesehen davon bleibt im vierten Teil der Jurassic Park-Reihe aber vieles beim Alten. Kritik
USA, GB 2015. Regie: Simon Curtis. Mit: Ryan Reynolds, Katie Holmes Start:
Gustav Klimt auf der großen Leinwand: Simon Curtis lässt Helen Mirren ihr Recht auf von den Nazis gestohlene Kunstwerke einfordern und kontrastiert dabei Alte und Neue Welt. Kritik
USA 2015. Regie: Paul Feig. Mit: Morena Baccarin, Rose Byrne Start:
Brautalarm-Regisseur Paul Feig schickt Melissa McCarthy in den Spionageeinsatz. Seine wüste Agentenfilm-Parodie quillt über vor sexistischen Witzen, erzählt im Kern aber eine Sexismus-kritische Emanzipationsgeschichte. Kritik