GB, CA 2020. Regie: Brandon Cronenberg. Mit: Andrea Riseborough, Jennifer Jason Leigh Start:
Possessor handelt von den Geistern weißer Frauen, die in fremde Körper fahren und Auftragsmorde begehen. Brandon Cronenbergs Film führt vor Augen, warum Body-Horror oft nachdrücklicher politisch ist als inszenatorisch reflektierte Lehrstücke. Kritik
USA 2020. Regie: Chloé Zhao. Mit: Frances McDormand, David Strathairn Start:
Die kleinen Momente des Glücks: allein mit dem Wohnmobil durch die Weiten der USA, ungebunden sein, bei Amazon arbeiten. Nomadland versteht den amerikanischen Traum. Kritik
VCH, JP 2020. Regie: Paul W.S. Anderson. Mit: Milla Jovovich, Tony Jaa Start:
Zwischen Steampunk-Robinsonade und Drachentöter-Irgendwas trifft Milla Jovovich auf Tony Jaa. Die Handlung: Eine geradlinige Abfolge von zerstörungswilligen Gegnern, die ganz von ihren Schauwerten her gedacht ist. Kritik
D 2021. Regie: Maria Schrader. Mit: Maren Eggert, Dan Stevens Start:
Maria Schraders Ich bin dein Mensch erzählt die Liebesgeschichte zwischen einer Anthropologin und einem humanoiden Roboter als eine Art Downton Abbey in Berlin-Mitte – will dann aber doch die großen Fragen klären. Kritik
D 2020. Regie: Sandra Wollner. Mit: Jana McKinnon, Ingrid Burkhard Start:
VoD: Die Fähigkeit zu erinnern als Nachteil des Geborenseins. Sandra Wollners Science-Fiction-Film Vom Nachteil geboren zu sein treibt uns die Vorstellung aus, dass Androiden träumen können. Kritik
VoD: Frühling in Paris erzählt die Begegnung zwischen der 16-jährigen Suzanne und dem 35-jährigen Raphaël wie einen Traum. So ganz räumt Regisseurin Suzanne Lindon in ihrem Debüt den Verdacht nie aus, dass ihre Heldin sich nur ein Alter Ego erfindet. Kritik
VoD: Alles kann zum Lager erklärt werden. In Zustand und Gelände begibt sich Ute Adamczewski auf eine Reise durch Sachsen und sucht nach Räumen und Politiken der Erinnerung. Kritik
USA 2020. Regie: Patty Jenkins. Mit: Pedro Pascal, Gal Gadot Start:
Bunt und grell zelebriert der neue DC-Film die 1980er Jahre zu Beginn in einem Konsumtempel. Je mehr der Konflikt zwischen der Titelheldin und einem TV-Scharlatan eskaliert, desto mehr fällt Wonder Woman 1984 selbst der Maßlosigkeit anheim. Kritik